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The Policeman's Beard is Half Constructed: Kunst im Zeitalter Künstlicher Intelligenz (22.9.-19.11., Bonner Kunstverein, Hochstadenring 22)

„The Policeman’s Beard is Half Constructed“ ist benannt nach dem ersten selbstständig von einem Computer „verfassten“ Buch und zeigt Kunstwerke, die in Auseinandersetzung mit dem Zeitalter der Künstlichen Intelligenz stehen. Die Ausstellung vereint historische und zeitgenössische Arbeiten, die zwischen 1961 und 2017 entstanden sind.

Mit über 100 Werken von 36 Künstlerinnen und Künstlern aus 14 Ländern handelt es sich um die größte Ausstellung seit 30 Jahren im Kunstverein. Die Ausstellung umfasst Zeichnung, Skulptur, Malerei, Druckgrafik, Installation und Film. Auch einige der frühesten Beispiele computergenerierter Kunst sind vertreten, etwa Papierarbeiten von Frieder Nake und Georg Nees, die 1965 zu den ersten Künstlern gehörten, die ihre Computerzeichnungen ausstellten oder John Whitneys abstrakter, computergenerierter Film ‘Catalog’ von 1961. Der Begriff der kreativen Denkmaschine wird anhand einer großen Bandbreite künstlerischer Herangehensweisen untersucht, der Musik-Maschinen des Fluxus-Künstlers Joe Jones etwa oder der Zeichnungen von 'Aaron', einem Computerprogramm, das der Künstler Harold Cohen 1973 entwarf.

Werke von Aleksandra Domanović und Henrik Olesen, die sich vorrangig auf die Geschichte der Künstlichen Intelligenz beziehen, sind in der Ausstellung ebenso vertreten wie aktuelle Arbeiten und Neuproduktionen von Agnieszka Kurant, Yuri Pattison, Tatsuo Miyajima sowie des Künstlerkollektivs Lou Cantor (gegr. 2011), die mit Hilfe von K.I.-Technologien und Forschungen entstanden sind. Diese werden neben anderen zeitgenössischen Arbeiten von Ed Atkins, Steven Claydon, Roger Hiorns, Jamian Juliano-Villani, Mark Leckey gezeigt, welche die Bedingungen des Menschseins im Kontext des schnellen technologischen Wandels reflektieren.

 

 

Kathrin Broden, Hanne Horn: „Zeitzeugen“ (29.9.-23.10., BN-Bad Godesberg, Glaskarree des Kunstvereins Bad Godesberg e.V.)

Mit Ihren Fotoarbeiten entführt Kathrin Broden Betrachter an geheimnisvolle Orte, von der Künstlerin „Lost Places“ genannt. Verlassene Orte und Gebäude. Durch ihren künstlerisch klaren Blick sowie einen unverwechselbaren Stil, gelingt es ihr, die besondere Atmosphäre dieser Orte einzufangen und ihre Aura auch dem Betrachter erlebbar zu machen. (Bild: Black mould house)

Obwohl der Moment der Aufnahme nur den Bruchteil einer Sekunde ausmacht, zeigt das Bild einen viele Jahre dauernden Prozess. Mit dieser, auf den Moment eingefrorenen Zeitgeschichte, verdeutlicht die Künstlerin, dass wir Menschen in einer Zwischenwelt, in Zwischenzeiten leben. Versöhnlich stimmt, dass auch dem Altern, dem sichtbaren Vergehen von Zeit, ja, sogar dem Verfall, eine subjektive Schönheit innewohnt. Denn immer schimmert auch der ehemalige Glanz, die frühere Bedeutung, die vergangene Wertigkeit des Objekts durch.

Obgleich ihre Werke Fotos von Menschen zeigen, versteht Hanne Horn sie weniger als herkömmliche Portraits, sondern eher als fotografierte Überraschungen. „Ich zeige in meinen Fotoarbeiten Menschen in einem Ausschnitt ihres Lebens.“ so die Künstlerin. Durch die in den Gesichtern niedergeschriebenen Spuren und Zeichen des Lebens, erscheint es uns Betrachtern,  als wären die Abgebildeten uns persönlich bekannt.

 

 

Tintoretto - A Star was Born (6.10.-28.1.2018, Köln, Wallraf-Richartz-Museum & Fondation Corboud)

Als erstes Museum startet das Wallraf den internationalen Reigen von hochkarätigen Ausstellungen zum 500. Geburtstag des Malergenies Jacopo Tintoretto (*1518/19 bis 1594 Venedig). In einer großen Sonderschau widmet sich das Kölner Haus erstmals dem hinreißenden Frühwerk des italienischen Meisters, der zu den produktivsten und einflussreichsten Künstlern aller Zeiten gehört.

Dafür holt das Wallraf zahlreiche kostbare Leihgaben aus den großen Museen, u.a. in Amsterdam, Budapest, London, Madrid, Mailand, Rom, Venedig, Washington und Wien, an den Rhein. Religiöse, allegorische, erotische Gemälde sowie Porträts des jungen Tintoretto kommen in dieser Ausstellung nicht nur erstmals zusammen, sondern begegnen auch verwandten Werken seiner künstlerischen Vorbilder und Konkurrenten wie zum Beispiel Andrea Schiavone und Paris Bordone. Ausgewählte Zeichnungen, Druckgraphiken und Skulpturen verdeutlichen darüber hinaus den weiten kulturellen Horizont des aufstrebenden und leidenschaftlichen Malers.

 

 

Im Meer versunken - Sizilien und die Unterwasserarchäologie (12.10. - 11.3.2018, Bonn, LVR Rhein. Landesmuseum)

Die Unterwasserfunde der gesunkenen Schiffe vor Sizilien lassen Geschichten und Geschichte von weltumspannender Bedeutung lebendig werden. Sie erzählen von einem über 3000 Jahre alten phönizischen Handelsschiff, über die punischen, römischen und ägyptischen Schiffe der Schlacht bei den Ägadischen Inseln 241 v. Chr. bis hin zu einem byzantinischen Handelsschiff mit kostbarer Kirchenausstattung.

Zum Schutz und zur Erforschung der Unterwasserfundplätze rund um Sizilien wurde in Palermo eine weltweit einzigartige Institution gegründet: Die Soprintendenza del Mare. Mit neuesten archäologischen und naturwissenschaftlichen Methoden erforscht und sichert sie die Unterwasserfundplätze rund um Sizilien. Hier begegneten sich, wie sonst nirgends in dieser Dichte, über Jahrtausende die Kulturen Europas, Asiens und Afrikas. Phönizier, Griechen, Römer, Araber und Normannen, sie alle prägten mit ihren Schiffen die Welt des Mittelmeeres.

Die Ausstellung stellt nicht nur die Hochkulturen selbst, sondern die Protagonisten, die den vielbeschworen Dialog der Kulturen im Mittelmeer überhaupt erst ermöglichten, in den Mittelpunkt: Die Seefahrer und ihre Schiffe. Mitmachstationen und moderne Medien geben einen einzigartigen Einblick in die oft spektakulären Methoden der modernen Unterwasserarchäologie. In Zusammenarbeit mit dem Allard Pierson Museum Amsterdam, dem Ashmolean Museum Oxford, der Ny Carlsberg Glyptothek Kopenhagen und der Soprintendenza del Mare, Palermo

 

Expedition Mittelalter. Das verborgene Museum Schnütgen (20.10.-28.1.2018, Köln, Museum Schnütgen)

Mit seiner großen Sonderausstellung lädt das Museum zu einer Entdeckungstour ein. In den thematisch gegliederten Bereichen gibt es vor allem Werke zu erkunden, die normalerweise nicht zu sehen sind, da sie in den Depots gelagert werden. Aus den reichen Museumsbeständen werden Objekte unterschiedlicher Gattungen gezeigt, von Goldschmiedekunst bis zu Figürchen aus Ton. Zu den verborgenen Kunstwerken zählen auch lichtempfindliche Textilien, die sonst nicht permanent gezeigt werden können, allen voran die berühmte „Anno-Kasel“.

Das Messgewand aus byzantinischer Purpurseide aus der Zeit um 1000 stammt aus dem Grab des großen Kölner Erzbischofs Anno (1056–1075), der im 12. Jahrhundert heiliggesprochen wurde, und ist somit liturgisches Gewand und Reliquie zugleich. Die „Expedition“ wird durch verschiedene Gebiete verlaufen, in denen sich Erwachsene, Kinder und Jugendliche ihre eigenen Routen wählen können, und ist eine Einladung zum selber Entdecken.

 

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Die humane Kamera. Heinrich Böll und die Fotografie (1.9.-7.1.18, Köln, Museum Ludwig)

Anlässlich des 100. Geburtstags von Heinrich Böll hinterfragt das Museum Ludwig in seinen neuen Fotoräumen Bölls Verhältnis zur Fotografie und dem Fotografieren – als Person des öffentlichen Lebens, als Gegenstand seiner Betrachtung, als Hilfsmittel für sein literarisches Schaffen und als Motiv in seinen Schriften. Ein Jahr nach Heinrich Bölls Tod, im Jahr 1986, eröffnete das Museum Ludwig im neu errichteten Gebäude. Die Adresse lautet: Heinrich-Böll-Platz. In der Sammlung Fotografie des Museum Ludwig befinden sich zahlreiche Werke, die Heinrich Böll zeigen. Denn als Autor war er selbst begehrtes Motiv der Fotografen. Zu Lebzeiten erschienen zwei Bildbände seiner Porträts, aufgenommen u.a. von Heinz Held. Zu ihm unterhielt Böll eine Freundschaft und ließ sich von ihm auch im privaten Umfeld ablichten, eine durchaus bemerkenswerte Ausnahme, da Böll eher kamerascheu war. Aus dem Nachlass Heinz Helds wird erstmals eine Auswahl seiner Porträts von Böll präsentiert. Anhand von etwa 35 Exponaten aus Bildern, Büchern und Texten wird die vielfältige Auseinandersetzung Bölls mit der Fotografie gezeigt.

In Fotobildbänden erschienen jedoch auch immer wieder Texte von Heinrich Böll, neu verfasste oder wiederverwendete, so zu Chargesheimers Unter Krahnenbäumen, Im Ruhrgebiet (beide 1958) oder Menschen am Rhein (1960). 1964 publizierte Böll im Katalog zur Weltausstellung der Fotografie den Text Die humane Kamera.

Darin formulierte er eine Moral der Fotografie: „Wenn technisch perfektes Photographieren in jedermanns Hand gegeben ist, ist Orwells Großer Bruder ja fast allgegenwärtig. (…) Der Sinn dieser Ausstellung könnte darin liegen, Nachdenklichkeit gegenüber dem Photographieren zu erwecken.“ Das Humane, das Menschsein – darin liegt Bölls Interesse in der Literatur wie in der Fotografie. Denn eines sagt er klar: „Ich mache mir nicht viel aus Pracht-Fotobänden.“ Das Sehen war für ihn der zentrale Sinn, um sich die Welt zu erschließen: „(…) ein gutes Auge gehört zum Handwerkszeug des Schriftstellers“ heißt es im Bekenntnis zur Trümmerliteratur (1952). Für seinen Roman Frauen vor Flusslandschaft (1985) bat Böll seinen Sohn René um Fotografien ausgesuchter Orte in Bonn, die dann im Roman beschrieben werden. Aufnahmen und entsprechende Textstellen werden in der Präsentation zusammengeführt.

Bölls Verhältnis zur Fotografie kommt ebenso in seinen Romanen und Geschichten über Fotografen und Fotografien zum Ausdruck. Als Motiv und Metapher taucht die Fotografie wiederholt auf, besonders prägnant in Anekdote zur Senkung der Arbeitsmoral (1963).

 

 

MIRÒ – Welt der Monster (3.9. -28.1.18, Brühl, Max Ernst Museum)

Die Ausstellung rückt das weniger bekannte bildhauerische Schaffen des weltberühmten katalanischen Malers, Grafikers und Bildhauers Joan Miró in den 1960er und 70er Jahren in den Fokus. In dieser intensiven Schaffenszeit entstanden zahlreiche Bronzen, die das Herzstück der rund 70 Werke umfassenden Sonderausstellung bilden.

Die bis zu drei Meter hohen Bronzeplastiken stehen in der Ausstellung in unmittelbarem Dialog mit ausgewählten großformatigen Gemälden und Arbeiten auf Papier und erlauben verblüffende Einblicke in das auf alle Gattungen übergreifende Schaffen des in Barcelona geborenen Künstlers. Miró nutzt für seine Plastiken Fundstücke, ausgediente Gegenstände des ländlichen Lebens oder Abfallprodukte, die er zu monströsen, fantastischen Figuren kombiniert und anschließend in Bronze gießen lässt.

Einige von ihnen sind farbig bemalt. Für Miró bevölkern sie eine „wahrhaft traumhafte Welt lebender Monster“. Ein besonderes Ausstellungserlebnis für die Besucher bietet „Miró 2.0“, das u. a. in Kooperation mit dem Cologne Game Lab der Technischen Hochschule Köln realisiert wird.

 

 

America '67 (14.9.-29.10.17, Köln, Michael Horbach Stiftung)

Die Doppelausstellung America '67 wirft einen Blick auf den Zustand der USA im Jahr des großen gesellschaftlichen Umbruchs vor 50 Jahren. Ermöglicht wird diese Reise in die Vergangenheit – die beredt von der Gegenwart erzählt – durch die Arbeiten der beiden Fotografen Henry Maitek (1922 – 2007) und Pete Marifoglou (1954). Sie zeigen Amerika aus sehr unterschiedlichen Perspektiven.

Zugleich gilt es die Werke dieser einzigartigen Fotografen wiederzuentdecken, wobei die Präsentation der Arbeiten von Henry Maitek einer kleinen Sensation gleichkommt, da sie noch bis vor wenigen Monaten verschollen waren. Etliche der wiedergefundenen Bilder sind nun in der Michael Horbach Stiftung erstmals öffentlich zu sehen.

 

 

 

 

 

Barbara Gabriella Renzi: „Ein Nachtregen der Farbe“ (21.9.-15.10., Kult41, Bonn)

Heute Abend regnet es Farben. Wir malen sie, um Sinneseindrücke und Gefühle im Hier und Jetzt zu beruhigen. Wir malen, um uns zu bestätigen, wer wir sind und um Verbindungen zu unseren Träumen herzustellen. Wenn es morgen grau ist, ist uns das egal - wir haben unsere Farben bei uns.

Die Galerie ist bei allen Veranstaltungen des Kult41 geöffnet. Es bieten sich z.B. die Kneipen-Donnerstage (Tumult) an. Der Fokus der etwas „anderen Galerie“ liegt auf der Förderung talentierter nicht etablierter Künstler. Ihnen will die Galerie einen Rahmen geben, sich einer breiten Öffentlichkeit zu präsentieren und Ausstellungserfahrungen zu sammeln.

 

 

 

Im Spielrausch. Von Königinnen, Pixelmonstern und Drachentötern (19.8.-4.2.18, Köln, Museum für Angewandte Kunst)

Die Welt des Spielens ist voll von Sieg und Niederlage, Jagd und Verfolgung oder Rätsel und Eroberung. Avatare, Puppen sowie Spielfiguren agieren als Stellvertreter auf Bildschirmen, Bühnen und Brettern und erlauben uns als Spielende Freiräume und Superkräfte. Die Ausstellung „Im Spielrausch“ präsentiert die kulturelle Verortung von Spielen, ihre Funktion ebenso wie ihre historische Entwicklung anhand real erfahrbarer Exponate wie Masken, Puppen, Spielfiguren, Spielfeldern, Screenshots, Trailern, Requisiten oder Textbücher.

Durch die Gegenüberstellung in sechs thematisch unterschiedlichen Levels, wie z.B. Verwandlung & Verkörperung, Rausch & Exzess oder Welten & Gegenwelten entsteht ein erlebbares Spannungsfeld innerhalb der verschiedenen Spielwelten. Die Ausstellung ist ein Kooperationsprojekt mit dem Institut für Medienkultur und Theater sowie der Theaterwissenschaftlichen Sammlung der Universität zu Köln.

 

 

 

Die Zisterzienser (29.6.-28.1.2018, LVR-LandesMuseum Bonn)

650 Klostergründungen der Zisterzienser in 150 Jahren: Im Rheinland, in der Eifel und im Westerwald errichten sie kurz nacheinander die Abteien Kamp (1123), Altenberg (1133), Himmerod (1134), Heisterbach (1192) und Marienstatt (1212), die zu den frühesten Gründungen außerhalb Frankreichs gehören. Mit über 200 kostbaren Ausstellungsobjekten aus ganz Europa erzählt die Ausstellung die Erfolgsgeschichte dieses außergewöhnlichen Ordens.

Vom späten 11. bis zur Mitte des 13. Jahrhunderts durchdringt der sogenannte Konzern der Weißen Mönche wie ein Netzwerk den Kontinent und entwickelt sich zu einem der mächtigsten Verbände der Christenheit. Die Ausstellung konzentriert sich auf die mittelalterliche Blütezeit des Ordens.

Zahlreiche Objekte wurden eigens für die Ausstellung restauriert und machen zusammen mit Modellen, CAD-Rekonstruktionen, Medien- und Mitmachstationen die Klosterwelt Raum für Raum mit allen Sinnen erlebbar.

 

 

 

Heiter bis wolkig. Naturschauspiele in der niederländischen Malerei (1.6.-5.2.18, Köln, Wallraf-Richartz-Museum & Fondation Corboud)

Unter dem Motto „heiter bis wolkig“ zeigt das Wallraf zwanzig „Himmelsbilder“ von Meistern wie Cuyp, van der Neer, Ruisdael oder Goyen. Im späten 16. Jahrhundert begannen die niederländischen Maler damit, den Himmel nicht mehr nur als Hintergrundkulisse zu nutzen, sondern verwandelten ihn in eine große Bühne, die bis zu 80 Prozent der Leinwand einnahm. Auf ihr ließen sie dann spektakuläre Naturschauspiele stattfinden. Wetterleuchten, Wolkenwirbel oder Sonnenglut faszinierten das Publikum. Gleichzeitig konnten die Künstler damit ihre Gebirgs-, Wald- oder Flusslandschaften in unterschiedliche Stimmungen versetzen. Dafür beobachteten sie die jeweiligen Wetterphänomene ganz genau und zwar schon lange bevor sich die Wissenschaft damit beschäftigte.

Bild: Aelbert Cuyp, Dordrecht 1620 – 1691 Dordrecht, Gewitter über Dordrecht, um 1645, Eichenholz, Stiftung Sammlung E.G. Bührle Zürich, Inv.Nr. 149

 

 

Der persische Garten - Die Erfindung des Paradieses (13.4.-15.10., Bonn, Kunsthalle)

Zeitgleich beginnend zur Ausstellung „Iran. Frühe Kulturen zwischen Wasser und Wüste“ lädt ein persischer Garten auf dem Museumsplatz bis in den Oktober hinein zum Verweilen und Genießen ein. In Iran gehören gleich mehrere Gärten und Gartenanlagen zum UNESCO-Weltkulturerbe.

Unser Garten ist keine Nachbildung eines bestimmten realen Gartens, vielmehr verdeutlicht er, dass die in Persien während der Antike entwickelte Gartenkunst bis heute unsere Vorstellung von einem idealtypischen Garten prägt – sei es im morgen- oder im abendländischen Kulturraum. Licht und Schatten, Hitze und Kühle, das beruhigende Plätschern von Wasser, der betörende Duft von Blumen – der Garten ist ein von Menschen gemachtes Paradies. Und nicht von ungefähr ist das Wort „Paradies“ ebenfalls ein Vermächtnis aus dem alten Persien.

Treten Sie ein und genießen Sie die paradiesische Atmosphäre unseres Persischen Gartens – einer Oase für die Sinne!

 

 

 

Bonner Hauptbahnhof: Eröffnung der längsten Open-Air-Kunstgalerie Bonns auf Gleis 1

Glitzer, Glamour und ein Flirt mit dem Pop: Es wird glamourös am Bonner Hauptbahnhof. Denn dort wurden jetzt in Kooperation mit dem NRW Forum Düsseldorf einzelne Werke der Ausstellung „Bling Bling Baby!“ präsentiert. „Die längste Open-Air-Kunstgalerie Bonns“ entführt die Reisenden bis voraussichtlich Ende April 2017 in einen bonbon-artigen, surrealen, glitzernden und unerhört frischen Kosmos.

Von Glam Fashion bis zur Naturpoesie, von der ironischen Inszenierung bis zum Pop-Porträt – die präsentierten Werke von Stars wie David Drebin, Martin Schoeler oder Esther Haase („Miami Nice“, Bild) sollen den Aufenthalt am Hauptbahnhof zu einem Erlebnis machen und die Zeit während der Baumaßnahmen zur Hallendachsanierung im Rahmen der Modernisierungskampagne #1von150: Moderne Bahnhöfe für NRW verkürzen.

 

 

 

Der andere Blick – Michelangelos Fresken (Odysseum Köln)

Vier Jahre seines Lebens hat Michelangelo in der Sixtinischen Kapelle in Rom auf einem Gerüst verbracht, um der Nachwelt einen der größten Kunstschätze der Welt zu hinterlassen. Wer diesen Ort schon einmal besucht hat, weiß um die unglaubliche Wirkung der Deckenfresken. Wem dies bisher nicht vergönnt war, der kann ab 17. Juni 2016 die Meisterwerke der Sixtinischen Kapelle in Form von spektakulären Reproduktionen im Odysseum Köln bewundern.

Von der Erschaffung Adams bis hin zum Jüngsten Gericht haben die Macher der Ausstellung eine Szenerie erschaffen, um dem Besucher einen wahrhaft  „anderen Blick“ zu ermöglichen. Die Ausstellung „Der andere Blick“ kehrt die Situation um. Auf dem Gerüst steht diesmal nicht der Künstler, sondern der Besucher … Bild: Die Erschaffung Adams (© Can Stock Photo Inc. / savcoco)

 

 

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Kelten im Rheinland. Die neue Schatzkammer (Dauerausstellung, LandesMuseum Bonn)

Die Ausstellung „Kelten im Rheinland“ lässt die versunkene Kultur der Kelten rund um den einzigartigen Grabschatz der keltischen Fürstin von Waldalgesheim wieder auferstehen. Präsentiert werden die Highlights der international bedeutenden Sammlung keltischer Objekte des LVR-LandesMuseums Bonn. Sie umfasst zigtausende Funde aus der Zeit zwischen 500 v. Chr. bis zu den Eroberungszügen Caesars im Rheinland 58 - 51 v. Chr. Zu den bedeutendsten keltischen Kunstschätzen der Welt gehören bronzene Trinkservice und außergewöhnlich verzierter Goldschmuck als Beigaben für die Ewigkeit aus den Fürstengräbern von Weiskirchen, Wallerfangen und Waldalgesheim. Im Umfeld dieser Gräber erinnerten steinerne, mit Gesichtern verzierte Monumente wie der Pfeiler von Pfalzfeld an die hier ruhenden wohlhabenden Kelten. Dieser Reichtum war durch den europaweiten Handel mit keltischen Erzeugnissen wie Mahlsteinen und farbigen Glasarmringen hart erarbeitet.

Die Ausstellung lüftet das Geheimnis rund um die hochentwickelte keltische Eisengewinnung und -verarbeitung und veranschaulicht diese beispielhaft. Auch Materialien, die nur selten erhalten sind und den Restauratoren ihr gesamtes Können abverlangen, spielen eine bedeutende Rolle in der neuen Präsentation: Holzgeräte wie das älteste Wagenrad des Rheinlandes, ein Spielzeugschwert und eine Wäscheklammer gewähren faszinierende Einblicke in das Alltagsleben der Kelten im Rheinland vor über 2000 Jahren. Ihnen ergeht es wie vielen Völkern Europas: Römische und keltische Waffen aus der Zeit der Eroberungskriege Caesars künden vom drohenden Untergang. 

Zwar stemmen sich die Kelten unter Ambiorix, König des keltischen Stammes der Eburonen, anfänglich erfolgreich gegen die Eroberung, doch am Ende müssen sie sich der Militärmaschinerie Roms geschlagen geben. Dennoch lebt die keltische Kultur an Rhein und Mosel für Jahrhunderte weiter. Die Eroberer aus Rom sind fasziniert von dem unterlegenen Volk und integrieren Elemente des täglichen Lebens, der Religion und der Kunst in die römische Kultur.

 

 

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Bonner Kleinod - das Frauenmuseum

Das Frauenmuseum wurde von Marianne Pitzen, der heutigen Direktorin, und einer Gruppe interdisziplinär arbeitender Frauen 1981 gegründet. Damals war das Museum einzigartig in seiner Form und heute ist es eine international anerkannte Institution.

In den nun schon über 400 themengebundenen Ausstellungen und umfangreichen Begleitprogrammen arbeiten Künstlerinnen und Wissenschaftlerinnen zusammen, dabei entstehen sowohl Einzel- als auch Gruppenausstellungen.

Neben der bildenen Kunst wird mit weiblicher Kreativität und Vielfalt auch Tanz, Musik und Literatur gefördert.

 

Das Ägyptische Museum

Das Ägyptische Museum besteht seit März 2001. Der Grundstock geht in das 19. Jahrhundert zurück und gehörte damals noch zur Antikensammlung der Klassischen Archäologie. Während der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts wurde der Bestand durch zahlreiche Stücke aus verschiedenen Grabungen in Ägypten erweitert. Die rund 700 Objekte der Dauerausstellung, wie vergoldete Mumienmasken und Götterfi guren, vermitteln einen lebendigen Eindruck der Hochkultur und des Totenkults am Nil. 

www.aegyptisches-museum.unibonn.de

 

Die zehn weltweit populärsten Kunstmuseen bei TripAdvisor: die Klassiker vorne - Deutschland nicht vertreten

München (ots) - In Deutschland lebende Kulturfreunde müssen sich wohl oder übel auf Reisen begeben, wenn sie eines der zehn weltweit populärsten Kunstmuseen besuchen möchten. Dies gilt zumindest, wenn man die aktuelle Rangliste von TripAdvisor, der weltweit größten Online-Reise-Community, zugrunde legt. Diese basiert auf der Anzahl der Mausklicks für die Museen auf den Webseiten von TripAdvisor. Hier liegen die Klassiker auf den vorderen Plätzen, während man ein deutsches Kunstmuseum in der Top-Ten-Liste vergeblich sucht. Die gute Nachricht ist, dass jede der Heimatstädte der populärsten Kunstmuseen auf jeden Fall eine Reise wert ist - ob mit oder ohne Museumsbesuch. mehr

 

 

Botanischer Garten der Universität Bonn

Aus einem alten Renaissance-Garten hervorgegangen, nennt die Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität zu Bonn einen der schönsten und traditionsreichsten Botanischen Gärten Deutschlands ihr eigen.

Rund 8000 Pflanzenarten, also das Vielfache der in der Bundesrepublik natürlich vorkommenden Arten, werden auf 6,5 Hektar kultiviert.

Man nimmt heute an, daß es weltweit etwa 30 Millionen verschiedene Pflanzen- und Tierarten gibt; davon sind knapp 1,4 Millionen Arten bekannt und mit einem wissenschaftlichen Namen belegt. Die restlichen 95 % werden wir nie mehr vollständig kennenlernen: Die Zerstörung der Habitate (insbesondere der Regenwälder) schreitet schneller voran als eine Bestandsaufnahme möglich ist.

Und gerade hier, in der dringend notwendigen Erforschung der Vielfalt und Ökologie sowie des Schutzes von

 

 

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www.bonner-galerien.de - Bonner Galerien stellen sich vor

XWorks - Museen und Galerien im Rheinland - Kunst- und Kulturführer Köln/Bonn/Rhein-Sieg.

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