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Thilo Wilcke: „(M)Einblick“ (17.8.-17.9., Bonn, Kult41)

Thilo Wilcke, Jahrgang 94, debütiert am 17. August 2017 im Kult41 mit seiner ersten Einzelausstellung photo-graphischer Arbeiten und zeigt unter dem Werk-Titel „(M)Einblick“ Bilderserien, die irgendwie aus der Zeit fallen. Fotografien mit Ansichten von Venedig und Streetfotografie in und um Bonn. Wilcke hat während seines Studiums an der Kölner Hochschule für Kunst und Design die Gestaltungsmöglichkeiten analoger Photographie für sich entdeckt: Für sein künstlerisches Schaffen nutzt er immer öfter alte mechanische Kameras und traditionelle Labortechnik. Die ästhetischen Resultate unterscheiden sich subtil, aber wirkungsvoll von den Ergebnissen digitaler Bildbearbeitung. So ist Wilcke visuell gleichsam als Wanderer zwischen zwei Welten unterwegs. Im Kult41 sind jetzt für die Dauer von 4 Wochen Arbeiten zu sehen, die fast anmuten, als seien sie zufällig und wie nebenbei entstanden - scheinbar flüchtige Impressionen als Inseln in der postmodernen Foto-Flut.

Die Galerie ist bei allen Veranstaltungen des Kult 41 geöffnet. Es bieten sich z.B. die Kneipen Donnerstage (Tumult) an. Der Fokus der et was „anderen Galerie“ liegt auf der Förderung talentierter nicht etablierter Künstler. Ihnen will die Galerie einen Rahmen geben, sich einer breiten Öffentlichkeit zu präsentieren und Ausstellungserfahrungen zu sammeln.

 

 

Im Spielrausch. Von Königinnen, Pixelmonstern und Drachentötern (19.8.-4.2.18, Köln, Museum für Angewandte Kunst)

Die Welt des Spielens ist voll von Sieg und Niederlage, Jagd und Verfolgung oder Rätsel und Eroberung. Avatare, Puppen sowie Spielfiguren agieren als Stellvertreter auf Bildschirmen, Bühnen und Brettern und erlauben uns als Spielende Freiräume und Superkräfte. Die Ausstellung „Im Spielrausch“ präsentiert die kulturelle Verortung von Spielen, ihre Funktion ebenso wie ihre historische Entwicklung anhand real erfahrbarer Exponate wie Masken, Puppen, Spielfiguren, Spielfeldern, Screenshots, Trailern, Requisiten oder Textbücher.

Durch die Gegenüberstellung in sechs thematisch unterschiedlichen Levels, wie z.B. Verwandlung & Verkörperung, Rausch & Exzess oder Welten & Gegenwelten entsteht ein erlebbares Spannungsfeld innerhalb der verschiedenen Spielwelten. Die Ausstellung ist ein Kooperationsprojekt mit dem Institut für Medienkultur und Theater sowie der Theaterwissenschaftlichen Sammlung der Universität zu Köln.

 

 

Mathematik zum Anfassen! (27.6.-27.8., Deutsches Museum Bonn)

Die Mitmach-Ausstellung „Mathematik zum Anfassen“ entführt die Besucherinnen und Besucher in die Welt der Mathematik und wer glaubt, Mathematik sei langweilig und unnahbar, hat sich gründlich getäuscht! In interaktiven Stationen wird Mathematik für Menschen jeden Alters und unterschiedlicher Vorbildung durch spielerisches Entdecken und Probieren erlebbar.

Durch spannende Experimente werden selbst schwierige Phänomene dem Laien kinderleicht und verständlich nahe gebracht. Studierende der Mathematik schlüpfen in die Rolle der Erklärer und führen Schulklassen sowie andere Interessierte durch die Ausstellung. Besondere Mathe-Mädchen-Tage möchten das Studium und die damit verbundenen Berufe auch für weibliche Zielgruppen attraktiv machen.

Info: deutsches-museum.de/bonn/ausstellungen/ausstellungen-2017

 

 

Die Zisterzienser (29.6.-28.1.2018, LVR-LandesMuseum Bonn)

650 Klostergründungen der Zisterzienser in 150 Jahren: Im Rheinland, in der Eifel und im Westerwald errichten sie kurz nacheinander die Abteien Kamp (1123), Altenberg (1133), Himmerod (1134), Heisterbach (1192) und Marienstatt (1212), die zu den frühesten Gründungen außerhalb Frankreichs gehören. Mit über 200 kostbaren Ausstellungsobjekten aus ganz Europa erzählt die Ausstellung die Erfolgsgeschichte dieses außergewöhnlichen Ordens.

Vom späten 11. bis zur Mitte des 13. Jahrhunderts durchdringt der sogenannte Konzern der Weißen Mönche wie ein Netzwerk den Kontinent und entwickelt sich zu einem der mächtigsten Verbände der Christenheit. Die Ausstellung konzentriert sich auf die mittelalterliche Blütezeit des Ordens.

Zahlreiche Objekte wurden eigens für die Ausstellung restauriert und machen zusammen mit Modellen, CAD-Rekonstruktionen, Medien- und Mitmachstationen die Klosterwelt Raum für Raum mit allen Sinnen erlebbar.

 

 

 

André Ranke: „Mein Leben auf dem Toilettensitz / Sketches from the Exil“ (20.7. – 13.8., Bonn, Kult41)

Orte der Einsamkeit und der Einkehr, Abgeschiedenheit und Besinnung. Eine Oase in der Wüste. Doch niemals nur ganz für sich. Auch Knotenpunkt der Geister. Wo ich sinniere, tat es gestern jemand anderes. Oder auch erst vor zehn Minuten. Ein flüchtiger Schatten haftet oft noch an der Decke.

Selbst das Privateste ist niemals ganz privat. Was ich fühle, fühlten schon Millionen. Wieso auch nicht? Ein Schwein hackt dem anderen kein Auge aus. Doch keine zwei Fische haben je das gleiche Wasser geatmet. Quod erat demonstrandum. Wer heute länger schläft, kann morgen davon erzählen.

Die Galerie ist bei allen Veranstaltungen des Kult41 geöffnet. Es bieten sich z.B. die Kneipen-Donnerstage (Tumult) an. Der Fokus der etwas „anderen Galerie“ liegt auf der Förderung talentierter nicht etablierter Künstler. Ihnen will die Galerie einen Rahmen geben, sich einer breiten Öffentlichkeit zu präsentieren und Ausstellungserfahrungen zu sammeln.

 

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Heiter bis wolkig. Naturschauspiele in der niederländischen Malerei (1.6.-5.2.18, Köln, Wallraf-Richartz-Museum & Fondation Corboud)

Unter dem Motto „heiter bis wolkig“ zeigt das Wallraf zwanzig „Himmelsbilder“ von Meistern wie Cuyp, van der Neer, Ruisdael oder Goyen. Im späten 16. Jahrhundert begannen die niederländischen Maler damit, den Himmel nicht mehr nur als Hintergrundkulisse zu nutzen, sondern verwandelten ihn in eine große Bühne, die bis zu 80 Prozent der Leinwand einnahm. Auf ihr ließen sie dann spektakuläre Naturschauspiele stattfinden. Wetterleuchten, Wolkenwirbel oder Sonnenglut faszinierten das Publikum. Gleichzeitig konnten die Künstler damit ihre Gebirgs-, Wald- oder Flusslandschaften in unterschiedliche Stimmungen versetzen. Dafür beobachteten sie die jeweiligen Wetterphänomene ganz genau und zwar schon lange bevor sich die Wissenschaft damit beschäftigte.

Bild: Aelbert Cuyp, Dordrecht 1620 – 1691 Dordrecht, Gewitter über Dordrecht, um 1645, Eichenholz, Stiftung Sammlung E.G. Bührle Zürich, Inv.Nr. 149

 

 

Hier und Jetzt: Reena Spaulings (3.6.-27.8., Köln, Museum Ludwig)

Die aus mehreren Personen bestehende Protagonistin Reena Spaulings ist seit 2004 unter anderem als Künstlerin, Galeristin und Romanfigur in Erscheinung getreten. Die Rollen, in denen sie agiert, greifen ineinander. Mit dieser Strategie unterläuft sie die klassische Arbeitsteilung des Kunstsystems und verwischt die gängigen Hierarchien. Im künstlerischen Fokus Spaulings steht jedoch dezidiert die Malerei, die sie durch Performances erweitert und durch Kollaborationen öffnet.

Ihre Handschrift erscheint flexibel, liquide, veränderbar. Prägend für ihre Arbeitsweise ist die Auseinandersetzung mit den vielfältigen Bezügen (institutionellen und ökonomischen, vor allem aber kunsthistorischen, literarischen und medialen), die sich aus Ort und Zeit einer jeden Ausstellungssituation ergeben. Hieraus entwickelt sie ihre inhaltliche Thematik und erprobt undogmatische Formen der Aufführungspraxis.

Bild: Reena Spaulings, Advisors, Detail 1 (Eleanor Cayre), 2016, Acrylfarbe auf Dibond, 86,4 x 66 cm, © Courtesy of the artist, Private Sammlung und Campoli Presti, London/Paris

 

Comics! Mangas! Graphic Novels! (7.5.-10.9., Bonn, Kunsthalle)

Mit über 250 Exponaten aus den USA, Europa und Japan ist „Comics! Mangas! Graphic Novels!“ die bisher umfangreichste Ausstellung zur Geschichte dieser Gattung in Deutschland. Gesonderte Bereiche der Ausstellung sind Europa und Japan gewidmet, wo sich nach dem Zweiten Weltkrieg ganz eigene Traditionen ausbildeten.

Der Comic war das erste Bild-Massenmedium der Geschichte. Ende des 19. Jahrhunderts erreichten die großen Tageszeitungen der USA damit Millionen von Lesern – und zwar Tag für Tag und sonntags in Farbe. Adressat war in erster Linie der erwachsene Zeitungsleser und erst dann Kinder und Jugendliche. Serien wie Winsor McCays Little Nemo in Slumberland oder Krazy Kat von George Herriman zeugen bis heute von der kulturellen Bedeutung des Mediums.

Mit dem Aufkommen der "comic books" und der Superhelden in den frühen 1930er-Jahren entwickelte sich um den Comic die erste mediale Jugendkultur, lange vor Bill Haley und dem Rock’n’Roll. Mit Künstlern wie Robert Crumb oder Will Eisner und Figuren wie Asterix oder Barbarella gewann der Comic in den 1960er-Jahren auch zunehmend wieder ältere Leser. Im Zuge des kulturellen Wandels um 1968 avancieren sie zur „neunten Kunst“ und mit dem Phänomen der „Graphic Novel“ erleben wir heute die Entdeckung auch ihres bisher ignorierten literarischen Potentials. Zugleich hat sich der Manga als globales Phänomen etabliert.

 

 

Iran - Frühe Kulturen zwischen Wasser und Wüste (13.4.-20.8., Bonn, Kunsthalle)

Vom ewigen Schnee auf den Gipfeln von Alborz und Zagros bis in die Gluthitze der Wüste Lut: Iran ist ein Land der Kontraste, ein Land der Extreme. Doch Wüsten und Gebirge umschließen fruchtbare Täler und üppige Oasen, ökologische Nischen, die seit der Sesshaftwerdung von Menschen bewohnt wurden. Hier entstanden zunächst Dörfer, bald Städte, in denen Handwerk und Handel blühten, schließlich Staaten, deren Namen aus der Korrespondenz und Auseinandersetzung mit Babylonien und später den Griechen überliefert sind. Hier wurzeln die iranischen Zivilisationen, deren Entwicklung im Aufstieg des achämenidischen Weltreichs gipfelte.

Die Berge boten Schutz und Rohstoffe, wilde Tiere und mythische Wesen bevölkerten die Wildnis, bezeugt durch ihre Darstellungen: die Tierkampfszenen auf Steingefäßen aus den erst vor kurzem entdeckten Gräberfeldern von Jiroft im Südostiran, die phantasievolle Malerei auf den Keramikgefäßen aus Susa, die Kampfszenen auf dem Goldbecher von Hasanlu. Die Ausstellung lüftet den Schleier vor den lange Zeit verborgenen Schätzen der iranischen Kulturen der Frühzeit, vom 7. Jahrtausend v. Chr. bis zum Aufstieg der Achämeniden im 1. Jahrtausend v. Chr., und sie öffnet Perspektiven auf eine in Europa wenig bekannte Bildwelt aus einem über Jahrzehnte verschlossenen Land.

Die Schätze aus den Gräbern zweier elamischer Prinzessinnen und die spektakulären Funde aus den Gräberfeldern von Jiroft werden erstmals außerhalb Irans gezeigt. In Kooperation mit dem National Museum of Iran und der Iranian Cultural Heritage, Handicrafts and Tourism Organization

 

 

Der persische Garten - Die Erfindung des Paradieses (13.4.-15.10., Bonn, Kunsthalle)

Zeitgleich beginnend zur Ausstellung „Iran. Frühe Kulturen zwischen Wasser und Wüste“ lädt ein persischer Garten auf dem Museumsplatz bis in den Oktober hinein zum Verweilen und Genießen ein. In Iran gehören gleich mehrere Gärten und Gartenanlagen zum UNESCO-Weltkulturerbe.

Unser Garten ist keine Nachbildung eines bestimmten realen Gartens, vielmehr verdeutlicht er, dass die in Persien während der Antike entwickelte Gartenkunst bis heute unsere Vorstellung von einem idealtypischen Garten prägt – sei es im morgen- oder im abendländischen Kulturraum. Licht und Schatten, Hitze und Kühle, das beruhigende Plätschern von Wasser, der betörende Duft von Blumen – der Garten ist ein von Menschen gemachtes Paradies. Und nicht von ungefähr ist das Wort „Paradies“ ebenfalls ein Vermächtnis aus dem alten Persien.

Treten Sie ein und genießen Sie die paradiesische Atmosphäre unseres Persischen Gartens – einer Oase für die Sinne!

 

 

 

Bonner Hauptbahnhof: Eröffnung der längsten Open-Air-Kunstgalerie Bonns auf Gleis 1

Glitzer, Glamour und ein Flirt mit dem Pop: Es wird glamourös am Bonner Hauptbahnhof. Denn dort wurden jetzt in Kooperation mit dem NRW Forum Düsseldorf einzelne Werke der Ausstellung „Bling Bling Baby!“ präsentiert. „Die längste Open-Air-Kunstgalerie Bonns“ entführt die Reisenden bis voraussichtlich Ende April 2017 in einen bonbon-artigen, surrealen, glitzernden und unerhört frischen Kosmos.

Von Glam Fashion bis zur Naturpoesie, von der ironischen Inszenierung bis zum Pop-Porträt – die präsentierten Werke von Stars wie David Drebin, Martin Schoeler oder Esther Haase („Miami Nice“, Bild) sollen den Aufenthalt am Hauptbahnhof zu einem Erlebnis machen und die Zeit während der Baumaßnahmen zur Hallendachsanierung im Rahmen der Modernisierungskampagne #1von150: Moderne Bahnhöfe für NRW verkürzen.

 

 

 

Der andere Blick – Michelangelos Fresken (Odysseum Köln)

Vier Jahre seines Lebens hat Michelangelo in der Sixtinischen Kapelle in Rom auf einem Gerüst verbracht, um der Nachwelt einen der größten Kunstschätze der Welt zu hinterlassen. Wer diesen Ort schon einmal besucht hat, weiß um die unglaubliche Wirkung der Deckenfresken. Wem dies bisher nicht vergönnt war, der kann ab 17. Juni 2016 die Meisterwerke der Sixtinischen Kapelle in Form von spektakulären Reproduktionen im Odysseum Köln bewundern.

Von der Erschaffung Adams bis hin zum Jüngsten Gericht haben die Macher der Ausstellung eine Szenerie erschaffen, um dem Besucher einen wahrhaft  „anderen Blick“ zu ermöglichen. Die Ausstellung „Der andere Blick“ kehrt die Situation um. Auf dem Gerüst steht diesmal nicht der Künstler, sondern der Besucher … Bild: Die Erschaffung Adams (© Can Stock Photo Inc. / savcoco)

 

 

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Kelten im Rheinland. Die neue Schatzkammer (Dauerausstellung, LandesMuseum Bonn)

Die Ausstellung „Kelten im Rheinland“ lässt die versunkene Kultur der Kelten rund um den einzigartigen Grabschatz der keltischen Fürstin von Waldalgesheim wieder auferstehen. Präsentiert werden die Highlights der international bedeutenden Sammlung keltischer Objekte des LVR-LandesMuseums Bonn. Sie umfasst zigtausende Funde aus der Zeit zwischen 500 v. Chr. bis zu den Eroberungszügen Caesars im Rheinland 58 - 51 v. Chr. Zu den bedeutendsten keltischen Kunstschätzen der Welt gehören bronzene Trinkservice und außergewöhnlich verzierter Goldschmuck als Beigaben für die Ewigkeit aus den Fürstengräbern von Weiskirchen, Wallerfangen und Waldalgesheim. Im Umfeld dieser Gräber erinnerten steinerne, mit Gesichtern verzierte Monumente wie der Pfeiler von Pfalzfeld an die hier ruhenden wohlhabenden Kelten. Dieser Reichtum war durch den europaweiten Handel mit keltischen Erzeugnissen wie Mahlsteinen und farbigen Glasarmringen hart erarbeitet.

Die Ausstellung lüftet das Geheimnis rund um die hochentwickelte keltische Eisengewinnung und -verarbeitung und veranschaulicht diese beispielhaft. Auch Materialien, die nur selten erhalten sind und den Restauratoren ihr gesamtes Können abverlangen, spielen eine bedeutende Rolle in der neuen Präsentation: Holzgeräte wie das älteste Wagenrad des Rheinlandes, ein Spielzeugschwert und eine Wäscheklammer gewähren faszinierende Einblicke in das Alltagsleben der Kelten im Rheinland vor über 2000 Jahren. Ihnen ergeht es wie vielen Völkern Europas: Römische und keltische Waffen aus der Zeit der Eroberungskriege Caesars künden vom drohenden Untergang. 

Zwar stemmen sich die Kelten unter Ambiorix, König des keltischen Stammes der Eburonen, anfänglich erfolgreich gegen die Eroberung, doch am Ende müssen sie sich der Militärmaschinerie Roms geschlagen geben. Dennoch lebt die keltische Kultur an Rhein und Mosel für Jahrhunderte weiter. Die Eroberer aus Rom sind fasziniert von dem unterlegenen Volk und integrieren Elemente des täglichen Lebens, der Religion und der Kunst in die römische Kultur.

 

 

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Bonner Kleinod - das Frauenmuseum

Das Frauenmuseum wurde von Marianne Pitzen, der heutigen Direktorin, und einer Gruppe interdisziplinär arbeitender Frauen 1981 gegründet. Damals war das Museum einzigartig in seiner Form und heute ist es eine international anerkannte Institution.

In den nun schon über 400 themengebundenen Ausstellungen und umfangreichen Begleitprogrammen arbeiten Künstlerinnen und Wissenschaftlerinnen zusammen, dabei entstehen sowohl Einzel- als auch Gruppenausstellungen.

Neben der bildenen Kunst wird mit weiblicher Kreativität und Vielfalt auch Tanz, Musik und Literatur gefördert.

 

Das Ägyptische Museum

Das Ägyptische Museum besteht seit März 2001. Der Grundstock geht in das 19. Jahrhundert zurück und gehörte damals noch zur Antikensammlung der Klassischen Archäologie. Während der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts wurde der Bestand durch zahlreiche Stücke aus verschiedenen Grabungen in Ägypten erweitert. Die rund 700 Objekte der Dauerausstellung, wie vergoldete Mumienmasken und Götterfi guren, vermitteln einen lebendigen Eindruck der Hochkultur und des Totenkults am Nil. 

www.aegyptisches-museum.unibonn.de

 

Die zehn weltweit populärsten Kunstmuseen bei TripAdvisor: die Klassiker vorne - Deutschland nicht vertreten

München (ots) - In Deutschland lebende Kulturfreunde müssen sich wohl oder übel auf Reisen begeben, wenn sie eines der zehn weltweit populärsten Kunstmuseen besuchen möchten. Dies gilt zumindest, wenn man die aktuelle Rangliste von TripAdvisor, der weltweit größten Online-Reise-Community, zugrunde legt. Diese basiert auf der Anzahl der Mausklicks für die Museen auf den Webseiten von TripAdvisor. Hier liegen die Klassiker auf den vorderen Plätzen, während man ein deutsches Kunstmuseum in der Top-Ten-Liste vergeblich sucht. Die gute Nachricht ist, dass jede der Heimatstädte der populärsten Kunstmuseen auf jeden Fall eine Reise wert ist - ob mit oder ohne Museumsbesuch. mehr

 

 

Botanischer Garten der Universität Bonn

Aus einem alten Renaissance-Garten hervorgegangen, nennt die Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität zu Bonn einen der schönsten und traditionsreichsten Botanischen Gärten Deutschlands ihr eigen.

Rund 8000 Pflanzenarten, also das Vielfache der in der Bundesrepublik natürlich vorkommenden Arten, werden auf 6,5 Hektar kultiviert.

Man nimmt heute an, daß es weltweit etwa 30 Millionen verschiedene Pflanzen- und Tierarten gibt; davon sind knapp 1,4 Millionen Arten bekannt und mit einem wissenschaftlichen Namen belegt. Die restlichen 95 % werden wir nie mehr vollständig kennenlernen: Die Zerstörung der Habitate (insbesondere der Regenwälder) schreitet schneller voran als eine Bestandsaufnahme möglich ist.

Und gerade hier, in der dringend notwendigen Erforschung der Vielfalt und Ökologie sowie des Schutzes von

 

 

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