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Thomas Baumgärtel: „86–16” (23.3.-20.4., 30works, Köln)

Bananensprayer, Aktionskünstler, klassischer Ateliermaler: Thomas Baumgärtel gehört zu den wohl vielseitigsten Künstlern Deutschlands. Und dank Aufsehen erregender Performances und Werken mit eindeutiger Botschaft auch zu den in deutschen Feuilletons meist diskutierten. Denn von Anbeginn seiner Karriere hat Thomas Baumgärtel Stellung bezogen, Haltung gezeigt und für die Freiheit der Kunst gekämpft.

30works widmet dem Wahlkölner mit „86-18“ nun eine große Sonderausstellung. Dabei werden die wichtigsten Stationen seiner außergewöhnlichen Künstlerlaufbahn beleuchtet und bislang selten oder noch nie gezeigte Arbeiten präsentiert.

 

 

Haegue Yang: „ETA 1994–2018“ (18.4.-12.8., Museum Ludwig, Köln)

2018 zeichnet die Gesellschaft für moderne Kunst am Museum Ludwig Haegue Yang mit dem Wolfgang-Hahn-Preis aus. Mit der weltweit ersten Überblicksausstellung der Künstlerin wird die Vielfalt ihres gesamten Schaffens anhand von über 120 Werken präsentiert: von aktionsgebundenen Objekten der 1990er Jahre über Lackbilder, Fotografien, Papier- und Videoarbeiten, anthropomorphe Skulpturen und performative Werke bis hin zu raumgreifenden Installationen.

Die Abkürzung ETA steht international für „Estimated Time of Arrival“. So verweist der Ausstellungstitel bereits auf eine künstlerische Laufbahn im Transit und die permanenten Ortswechsel einer Künstlerin, die parallel Ateliers in Seoul und Berlin betreibt und seit 1994 international ausstellt. Mit ihrem vielseitigen Œuvre versteht es Haegue Yang, sich einer eindeutigen Zuschreibung zu entziehen. Ihre Arbeiten sind zum einen institutionskritisch, konzeptuell und reich an kulturhistorischen Referenzen sowie gleichzeitig sinnlich komplex und emotional aufgeladen.

Auf über 1500 Quadratmetern Fläche erstreckt sich eine umfassende Überblicksausstellung, deren räumliche Szenografie die konzeptuelle Dynamik der Arbeiten aufgreift. Hierdurch entsteht der Charakter eines Gesamtkunstwerks – in sich stimmig, aber voller Dissonanzen. (Bild: Medicine Man – Indiscreet Other World, aus der Werkgruppe Medicine Men, 2010, Zabludowicz Collection, London, © Haegue Yang, Foto: Nick Ash)

 

 

Sultan Yousif: „Foto-Street“ (19.4.-13.5., Kult41, Bonn)

Die Stadt Sulaimanyah liegt in Kurdistan im Norden Iraks - eine Stadt mit 1,6 Millionen Einwohnern südöstlich von Erbil. Die dokumentarischen Bilder von Sultan Yousif zeigen die Menschen auf den Straßen, in denen der junge Fotograph Sultan Yousif aufgewachsen ist. Bis 2016 lebte er dort. Seit September 2016 lebt er in Bonn. Sultan Yousif läd uns ein, zu sehen, was er gesehen hat - mittels Fotos und einem kurzen Video. Zur Vernissage läuft ein Doku-Film über die Stadt Kobane (Nord-Irak).

Die Galerie ist bei allen Veranstaltungen des Kult41 geöffnet. Es bieten sich z.B. die Kneipen-Donnerstage (Tumult) an. Der Fokus der etwas „anderen Galerie“ liegt auf der Förderung talentierter nicht etablierter Künstler. Ihnen will die Galerie einen Rahmen geben, sich einer breiten Öffentlichkeit zu präsentieren und Ausstellungserfahrungen zu sammeln.

 

 

Sie kommen zu spät – Begegnungen mit Miroslav Tichy (20.-22.4., Agentur V8, Köln)

Miroslav Tichy (1926-2011) ist einer der irritierendsten Künstler der jüngeren Vergangenheit. Die meiste Zeit seines Lebens nahezu unbekannt, wurde der tschechische Fotograf gleichsam über Nacht – im Alter von fast 80 Jahren – zum Weltstar. Die Kölner Agentur V8 zeigt nun unbekannte Werke des Fotografen, die sich stets an der Grenze zwischen Kunst und Voyeurismus befinden.

V8 widmet dem Phänomen Tichy vom 20.-22.4. – parallel zur Kunstmesse Art Cologne – ein „Blockbuster-Weekend“. Es soll dazu beitragen, Leben und Werk Miroslav Tichys zu erschließen.

 

 

Konrad Helbig – Am Mittelmeer. Fotografische Erkundungen 1954-1985 (1.3.-10.6., LVR LandesMuseum Bonn)

Sizilien war für den Fotografen, Publizist und (Vortrags-)Reisenden Konrad Helbig (1917-1986) ein Sehnsuchtsort. Er besuchte die Insel seit einem ersten Aufenthalt 1954 bis zu seinem Tod immer wieder und hielt Land und Leute sowie Kunst und Kultur Siziliens in mehr als 17.000 Fotografien fest. Die Bilder publizierte er ab 1956 in verschiedenen Büchern und Artikeln. Außerdem dienten sie ihm als Grundlage für sehr erfolgreiche Lichtbildvorträge, die er in unzähligen Städten Deutschlands hielt.

Neben faszinierenden Aufnahmen der antiken und mittelalterlichen Monumente und Kunstwerke Siziliens, entstanden zahlreiche Aufnahmen von Land und Leuten. Die Bilder dokumentieren das alltägliche Leben der Menschen und zeigen Orte und Landschaften eines Sizilien, das sich seit Konrad Helbigs letzten Besuchen teils drastisch verändert hat. Die Ausstellung ergänzt in idealer Weise die den antiken Kulturen Siziliens und des Mittelmeerraumes gewidmete Ausstellung „Im Meer versunken. Sizilien und die Unterwasserarchäologie“.

www.plus.de

 

 

Johanna Reich – Die gestohlene Welt (bis 8.4., LVR Max Ernst Museum Brühl)

Die rasant voranschreitende Digitalisierung und mediale Vereinnahmung unserer Alltagswelt sind zentrale Themen der in Köln lebenden Videokünstlerin und Trägerin des LVR-Frauenkulturpreises. Johanna Reich lotet Grenzen realer, virtueller und malerischer Bilder aus und lenkt den Blick darauf, welche Auswirkungen die Verschmelzung der digitalen und der wirklichen Welt auf unser Denken und Handeln haben. Für das Projekt „Heroines“ fragte die Künstlerin Mädchen nach ihren Rollenvorbildern, ließ sie ein Bild dieser Persönlichkeiten auswählen und projizierte es auf das Gesicht der Projektteilnehmerin.

In der Ausstellung sind diese Projektions-Collagen als Plakatfotografie und auf Dibond zu sehen. Die Videoperformances „LINE III“ oder „Black Hole“ lassen Museumsgäste miterleben, wie sie sich der allüberwachenden Kamera mit Hilfe analoger Mittel wie der Malerei entziehen können. Im Projekt „Der Blick auf die Welt“ forschte Johanna Reich nach „bleibenden“ fotografischen Bildern der Zeitgeschichte, die sich ins globale wie persönliche Gedächtnis eingebrannt haben.

 

 

 

Ulla Horký: BLAU - Bilder und Fotoarbeiten (15.3.-31.8., in den Räumen der Kölner Pensionskasse VVaG und der Pensionskasse der Caritas VVaG, Köln)

Vor rund 15 Jahren hat Ulla Horký zu ihrer Farbe gefunden, nicht zuletzt durch lange Aufenthalte in der Toskana. Wie sich die Farben einer Künstlerin im Laufe eines Lebens entwickeln, zeigte die umfangreiche Retrospektive, in der Ulla Horký auf 45 Jahre zurückblickt. Der Mensch in seiner Beziehung zur Natur, in einem vom Prinzip der Verwandlung bestimmten Abenteuer war ihr Thema. In der Folge entwickelte sie eine Malerei, in der dynamische Linien und ruhige Flächen für sanfte Spannungsfelder sorgen.

Seit Jahrzehnten pflegt Ulla Horký einen Ansatz, der sich malerisch in die grundlegenden Energiefelder des Lebens einzuschmiegen versucht. Das berührt die individuelle seelische Struktur ebenso wie kosmische Strukturen, die über den einzelnen Menschen hinausgehen. Kleine Farbsplitter schimmern wie schnell verglühende Sterne auf der Leinwand, zugleich aber als Zeichen erregter Lebendigkeit. Ihre Malerei bietet leuchtende Farben und viel Anschauung, aus der Nachdenken über die Bedeutung der Kunst ebenso entstehen kann wie ein träumerisches Schweifen in die Dimension des Unsagbaren.

 

 

Dunja Grbavac: „Striche & Punkte: Die Safari“ (15.3. - 15.4., Kult41, Bonn)

„Endlich werden die Tage länger und der Frühling lässt seine bunten Bänder flattern. Das bleibt auch in der Tierwelt aus Strichen & Punkten nicht unbemerkt. Ob schuppig, befiedert, tentakelig oder befellt – alles erwacht langsam aus seinem Winterschlaf, gähnt und streckt sich. Und eine freudige Unruhe macht sich breit. Es wird Zeit neue Farben auszuprobieren und mal wieder unter die Leute zu gehen….

Den Besucher der Ausstellung erwartet eine Mischung aus kolorierten Tuschezeichnungen, Drucken und Collagen. Mit „Die Safari“ startet die Gestalterin und Illustratorin in ihre zweite Einzelausstellung. Die Galerie ist bei allen Veranstaltungen des Kult41 geöffnet. Es bieten sich z.B. die Kneipen-Donnerstage (Tumult) an. Zusätzlich wird die Künstlerin sonntags während der Ausstellungszeit von 15.00 bis 16.30 Uhr vor Ort sein und Interessierten Frage und Antwort stehen.

 

 

Black Power - Flower Power: Fotografien von Pirkle Jones und Ruth-Marion Baruch (3.2.-3.6., Museum Ludwig, Köln)

Im 50. Todesjahr von Martin Luther King stellt das Museum Ludwig die Werke des Fotografenehepaars Pirkle Jones und Ruth-Marion Baruch aus, das mit Sympathie und beobachtender Distanz das San Francisco der bewegten 1960er Jahre einfing. Es war eine Zeit, in der gerade an der Westküste der USA auf besondere Weise die verschiedenen Strömungen von Bürgerrechtsbewegung und counterculture zusammenkamen, aus der die Black Panthers hervorgingen und Hippies im Stadtteil Haight-Ashbury neue Lebens- und Arbeitsformen erprobten.

Die Politisierung und Radikalisierung nach der Ermordung von Malcolm X und den blutigen Rassenunruhen in Watts, Los Angeles, standen neben anarchischem Hedonismus, und die agitativen Plakate der Black Panther reihten sich zu den psychedelischen Postern ins Stadtbild.

2013 erhielt das Museum Ludwig von der Pirkle Jones Foundation in San Francisco 51 Fotografien als Schenkung. Nun werden sie zum ersten Mal gesammelt präsentiert.

 

 

Stein auf Stein – Bausteinwelten aus LEGO Bausteinen aus der Sammlung Lange (bis 8.6., Deutsches Museum, Bonn)

1934 erfand der Tischlermeister Ole Kirk Christiansen aus Billund in Dänemark die Marke „Lego“ als Abkürzung für leg godt (dänisch: spiel gut). Der Rest ist Geschichte. Über 600 LEGO-Modelle sind im Deutschen Museum Bonn zu bestaunen. Sie sind Leihgaben aus der Sammlung von Andrea und Christian Lange, eine der größten privaten LEGO-Sammlungen Deutschlands! Den Schwerpunkt der Bonner Präsentation bilden LEGO-Technikmodelle aus über fünf Jahrzehnten: passend zu den Themen des Technikmuseums.

Das Spektrum reicht dabei von Baustellenfahrzeugen über Rennwagen bis hin zu Hubschraubern und Schiffen. Sogar ganze Städtelandschaften und aufwändige Raumfahrtszenarien sind zu bewundern. Die Geschichte der einzigartigen Bausteine und ihres Siegeszuges in die Herzen der Kinder und aller Junggebliebenen ist ebenfalls Teil der Ausstellung. Innerhalb der einzelnen LEGO-Landschaften lässt sich auch die Entwicklung nachvollziehen. Waren erste Szenarien noch auf Haus- und Straßenbau ausgerichtet, erweiterte 1962 die Einführung des LEGO Rades die Themenbandbreite enorm. Ab 1966 gab es den den ersten Motor. Seit 1978 bevölkern bewegliche Minifiguren die LEGO Welt. Später verwandeln sich die Figuren auch in bekannte Filmcharaktere. Es gibt viel zu entdecken!

 

 

Im Meer versunken - Sizilien und die Unterwasserarchäologie (12.10. - 24.6.2018, Bonn, LVR Rhein. Landesmuseum)

Die Unterwasserfunde der gesunkenen Schiffe vor Sizilien lassen Geschichten und Geschichte von weltumspannender Bedeutung lebendig werden. Sie erzählen von einem über 3000 Jahre alten phönizischen Handelsschiff, über die punischen, römischen und ägyptischen Schiffe der Schlacht bei den Ägadischen Inseln 241 v. Chr. bis hin zu einem byzantinischen Handelsschiff mit kostbarer Kirchenausstattung.

Zum Schutz und zur Erforschung der Unterwasserfundplätze rund um Sizilien wurde in Palermo eine weltweit einzigartige Institution gegründet: Die Soprintendenza del Mare. Mit neuesten archäologischen und naturwissenschaftlichen Methoden erforscht und sichert sie die Unterwasserfundplätze rund um Sizilien. Hier begegneten sich, wie sonst nirgends in dieser Dichte, über Jahrtausende die Kulturen Europas, Asiens und Afrikas. Phönizier, Griechen, Römer, Araber und Normannen, sie alle prägten mit ihren Schiffen die Welt des Mittelmeeres.

Die Ausstellung stellt nicht nur die Hochkulturen selbst, sondern die Protagonisten, die den vielbeschworen Dialog der Kulturen im Mittelmeer überhaupt erst ermöglichten, in den Mittelpunkt: Die Seefahrer und ihre Schiffe. Mitmachstationen und moderne Medien geben einen einzigartigen Einblick in die oft spektakulären Methoden der modernen Unterwasserarchäologie. In Zusammenarbeit mit dem Allard Pierson Museum Amsterdam, dem Ashmolean Museum Oxford, der Ny Carlsberg Glyptothek Kopenhagen und der Soprintendenza del Mare, Palermo

 

 

 

Bonner Hauptbahnhof: Eröffnung der längsten Open-Air-Kunstgalerie Bonns auf Gleis 1

Glitzer, Glamour und ein Flirt mit dem Pop: Es wird glamourös am Bonner Hauptbahnhof. Denn dort wurden jetzt in Kooperation mit dem NRW Forum Düsseldorf einzelne Werke der Ausstellung „Bling Bling Baby!“ präsentiert. „Die längste Open-Air-Kunstgalerie Bonns“ entführt die Reisenden bis voraussichtlich Ende April 2017 in einen bonbon-artigen, surrealen, glitzernden und unerhört frischen Kosmos.

Von Glam Fashion bis zur Naturpoesie, von der ironischen Inszenierung bis zum Pop-Porträt – die präsentierten Werke von Stars wie David Drebin, Martin Schoeler oder Esther Haase („Miami Nice“, Bild) sollen den Aufenthalt am Hauptbahnhof zu einem Erlebnis machen und die Zeit während der Baumaßnahmen zur Hallendachsanierung im Rahmen der Modernisierungskampagne #1von150: Moderne Bahnhöfe für NRW verkürzen.

 

 

 

Der andere Blick – Michelangelos Fresken (Odysseum Köln)

Vier Jahre seines Lebens hat Michelangelo in der Sixtinischen Kapelle in Rom auf einem Gerüst verbracht, um der Nachwelt einen der größten Kunstschätze der Welt zu hinterlassen. Wer diesen Ort schon einmal besucht hat, weiß um die unglaubliche Wirkung der Deckenfresken. Wem dies bisher nicht vergönnt war, der kann ab 17. Juni 2016 die Meisterwerke der Sixtinischen Kapelle in Form von spektakulären Reproduktionen im Odysseum Köln bewundern.

Von der Erschaffung Adams bis hin zum Jüngsten Gericht haben die Macher der Ausstellung eine Szenerie erschaffen, um dem Besucher einen wahrhaft  „anderen Blick“ zu ermöglichen. Die Ausstellung „Der andere Blick“ kehrt die Situation um. Auf dem Gerüst steht diesmal nicht der Künstler, sondern der Besucher … Bild: Die Erschaffung Adams (© Can Stock Photo Inc. / savcoco)

 

 

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Kelten im Rheinland. Die neue Schatzkammer (Dauerausstellung, LandesMuseum Bonn)

Die Ausstellung „Kelten im Rheinland“ lässt die versunkene Kultur der Kelten rund um den einzigartigen Grabschatz der keltischen Fürstin von Waldalgesheim wieder auferstehen. Präsentiert werden die Highlights der international bedeutenden Sammlung keltischer Objekte des LVR-LandesMuseums Bonn. Sie umfasst zigtausende Funde aus der Zeit zwischen 500 v. Chr. bis zu den Eroberungszügen Caesars im Rheinland 58 - 51 v. Chr. Zu den bedeutendsten keltischen Kunstschätzen der Welt gehören bronzene Trinkservice und außergewöhnlich verzierter Goldschmuck als Beigaben für die Ewigkeit aus den Fürstengräbern von Weiskirchen, Wallerfangen und Waldalgesheim. Im Umfeld dieser Gräber erinnerten steinerne, mit Gesichtern verzierte Monumente wie der Pfeiler von Pfalzfeld an die hier ruhenden wohlhabenden Kelten. Dieser Reichtum war durch den europaweiten Handel mit keltischen Erzeugnissen wie Mahlsteinen und farbigen Glasarmringen hart erarbeitet.

Die Ausstellung lüftet das Geheimnis rund um die hochentwickelte keltische Eisengewinnung und -verarbeitung und veranschaulicht diese beispielhaft. Auch Materialien, die nur selten erhalten sind und den Restauratoren ihr gesamtes Können abverlangen, spielen eine bedeutende Rolle in der neuen Präsentation: Holzgeräte wie das älteste Wagenrad des Rheinlandes, ein Spielzeugschwert und eine Wäscheklammer gewähren faszinierende Einblicke in das Alltagsleben der Kelten im Rheinland vor über 2000 Jahren. Ihnen ergeht es wie vielen Völkern Europas: Römische und keltische Waffen aus der Zeit der Eroberungskriege Caesars künden vom drohenden Untergang. 

Zwar stemmen sich die Kelten unter Ambiorix, König des keltischen Stammes der Eburonen, anfänglich erfolgreich gegen die Eroberung, doch am Ende müssen sie sich der Militärmaschinerie Roms geschlagen geben. Dennoch lebt die keltische Kultur an Rhein und Mosel für Jahrhunderte weiter. Die Eroberer aus Rom sind fasziniert von dem unterlegenen Volk und integrieren Elemente des täglichen Lebens, der Religion und der Kunst in die römische Kultur.

 

 

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Bonner Kleinod - das Frauenmuseum

Das Frauenmuseum wurde von Marianne Pitzen, der heutigen Direktorin, und einer Gruppe interdisziplinär arbeitender Frauen 1981 gegründet. Damals war das Museum einzigartig in seiner Form und heute ist es eine international anerkannte Institution.

In den nun schon über 400 themengebundenen Ausstellungen und umfangreichen Begleitprogrammen arbeiten Künstlerinnen und Wissenschaftlerinnen zusammen, dabei entstehen sowohl Einzel- als auch Gruppenausstellungen.

Neben der bildenen Kunst wird mit weiblicher Kreativität und Vielfalt auch Tanz, Musik und Literatur gefördert.

 

Das Ägyptische Museum

Das Ägyptische Museum besteht seit März 2001. Der Grundstock geht in das 19. Jahrhundert zurück und gehörte damals noch zur Antikensammlung der Klassischen Archäologie. Während der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts wurde der Bestand durch zahlreiche Stücke aus verschiedenen Grabungen in Ägypten erweitert. Die rund 700 Objekte der Dauerausstellung, wie vergoldete Mumienmasken und Götterfi guren, vermitteln einen lebendigen Eindruck der Hochkultur und des Totenkults am Nil. 

www.aegyptisches-museum.unibonn.de

 

Die zehn weltweit populärsten Kunstmuseen bei TripAdvisor: die Klassiker vorne - Deutschland nicht vertreten

München (ots) - In Deutschland lebende Kulturfreunde müssen sich wohl oder übel auf Reisen begeben, wenn sie eines der zehn weltweit populärsten Kunstmuseen besuchen möchten. Dies gilt zumindest, wenn man die aktuelle Rangliste von TripAdvisor, der weltweit größten Online-Reise-Community, zugrunde legt. Diese basiert auf der Anzahl der Mausklicks für die Museen auf den Webseiten von TripAdvisor. Hier liegen die Klassiker auf den vorderen Plätzen, während man ein deutsches Kunstmuseum in der Top-Ten-Liste vergeblich sucht. Die gute Nachricht ist, dass jede der Heimatstädte der populärsten Kunstmuseen auf jeden Fall eine Reise wert ist - ob mit oder ohne Museumsbesuch. mehr

 

 

Botanischer Garten der Universität Bonn

Aus einem alten Renaissance-Garten hervorgegangen, nennt die Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität zu Bonn einen der schönsten und traditionsreichsten Botanischen Gärten Deutschlands ihr eigen.

Rund 8000 Pflanzenarten, also das Vielfache der in der Bundesrepublik natürlich vorkommenden Arten, werden auf 6,5 Hektar kultiviert.

Man nimmt heute an, daß es weltweit etwa 30 Millionen verschiedene Pflanzen- und Tierarten gibt; davon sind knapp 1,4 Millionen Arten bekannt und mit einem wissenschaftlichen Namen belegt. Die restlichen 95 % werden wir nie mehr vollständig kennenlernen: Die Zerstörung der Habitate (insbesondere der Regenwälder) schreitet schneller voran als eine Bestandsaufnahme möglich ist.

Und gerade hier, in der dringend notwendigen Erforschung der Vielfalt und Ökologie sowie des Schutzes von

 

 

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www.bonner-galerien.de - Bonner Galerien stellen sich vor

XWorks - Museen und Galerien im Rheinland - Kunst- und Kulturführer Köln/Bonn/Rhein-Sieg.

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