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Bonner Stadtmuseum erhält kompletten Nachlass von Karl Simrock - Erstausgaben und Möbel des Bonner Dichters und Germanisten im "bönnschen Museum"

ib Das Bonner Stadtmuseum ist um einen großen Schatz reicher. Der komplette Nachlass des Bonner Dichters und Germanisten Karl Simrock wurde dem "bönnschen Museum" gestiftet. Dr. Gerhard Reifferscheid, Urenkel des wohl bedeutendsten Bonners nach Ludwig van Beethoven, übergab die kostbaren Stücke in die Obhut von Direktorin Dr. Ingrid Bodsch.

Ein besonderes Schmuckstück ist ein Schreibschrank des 1802 in der Bonngasse geborenen Karl Simrock, der diesen schon von seinem Vater Nikolaus, dem wichtigsten Musikverleger des 19. Jahrhunderts, geerbt hatte. Eine Brille und Besteckteile mit Monogramm sowie ein Kupferstich mit dem Portrait Heinrich Heines gehören ebenfalls zum Nachlass. Viele Erstausgaben sowie Korrekturexemplare komplettieren die eindrucksvolle Sammlung. "Wir freuen uns, dass die Erbstücke hier in besonderer Weise zur Geltung kommen und der Öffentlichkeit zugänglich sind", betonte Bodsch bei einer Pressekonferenz.

Über die Stiftung des Karl-Simrock-Nachlasses freuen sich Gerhard Reifferscheid, Museumsleiterin Dr. Ingrid Bodsch und Ingrid van der Schmidt von der Simrock-Gesellschaft.

 

 

Stadtmuseum Bonn

Das Stadtmuseum Bonn in der Franziskanerstraße beinhaltet eine Dauerausstellung zur Bonner Geschichte mit Interieurs aus dem 18 und 19. Jahrhundert sowie Sonderräumen zur Stadtentwicklung, Literatur-, Musik- und Firmengeschichte. Sogar vom heimischen PC aus können sich Museumsgäste ab sofort einen Überblick über die zeittypisch eingerichteten Räumlichkeiten verschaffen. Unter der Internet-Adresse http://www.bonn.de/stadtmuseum steht das Haus Tag und Nacht zu einem Besichtigungsrundgang durch die Epochen der Bonner Stadtgeschichte offen.

Nach mehr als 100 Jahren ging mit seiner Eröffnung im Januar 1998 ein lang gehegter Wunsch der Bonner Bürger in Erfüllung. Der Grundstock des Museums fußt auf zwei großen Sammlungen des 19. Jahrhunderts, die der Stadt Bonn zu diesem Zweck um 1880 beziehungsweise um 1955 vermacht worden sind. Der Bonner Mediziner Professor Obernier hat noch vor der Jahrhundertwende seine Heimatstadt testamentarisch als Erbin seiner Kunstwerke eingesetzt. Die Stiftung des Vereins Alt-Bonn entstand aus der gezielten Suche nach Bonner Erinnerungsstücken. Dem Sammlungseifer des Vereins, dessen Nachfolger, der Bonner Heimat- und Geschichtsverein, auch wesentlich zur Finanzierung des neuen Stadtmodells beigetragen hat, verdankt das Stadtmuseum Bonn deshalb viele Zeugnisse Bonner Lebens und Wohnens insbesondere des 18. und 19. Jahrhunderts.


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