Der Petersberg bei Bonn: Geschichte und Gegenwart der Bundesrepublik

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Der Petersberg bei Bonn: Geschichte und Gegenwart der Bundesrepublik

ib Bonn – Kein anderes Hotel ist so in die Geschicke der Bundesrepublik eingebunden wie das Steigenberger Grandhotel Petersberg. Zwar ist der Petersberg bereits in den 1930er Jahren ein weltweit geschätztes Nobelhotel, aber nach dem Zweiten Weltkrieg gewinnt er unvergleichbare politische Bedeutung. Bis 1952 ist er Sitz der Alliierten Hohen Kommission und am 22. November 1949 unterzeichnet Konrad Adenauer hier das Petersberger Abkommen, das der damaligen Bundesregierung die Wiederaufnahme konsularischer Beziehungen und die Teilnahme an internationalen Organisationen erlaubt.

Ihre Staatsgäste bringt die Bundesregierung von 1954 bis 1969 im Petersberg unter (insgesamt 31 Besuche) und erwirbt schließlich 1978 das Hotel. 1990 eröffnet das neue Gästehaus für Staatsbesucher. Unter anderem wohnen Queen Elisabeth II. (1965), Michail und Raissa Gorbatschow (1990) im Petersberg. Auf besonderen Wunsch von Leonid Breschnew wird das Hotel 1973 gar eigens für ihn einige Tage wiedereröffnet.

Für wichtige internationale Treffen ist der Petersberg, der auch als das „deutsche Camp David“ bezeichnet wird und über höchste Sicherheitsvorkehrungen verfügt, idealer Tagungsort.

1999 findet beispielsweise ein EU-Gipfeltreffen sowie ein Treffen der sieben führenden Industriestaaten und Russland zur Beratung der Kosovo-Krise statt, 2000 folgt die 15. EU-Außenminister-Konferenz, 2001 die erste Afghanistan-Konferenz, 2002 die Folgekonferenz.

Aber der Sandsteinbau im Stil der klassischen Moderne mit Blick ins Rheintal lockt auch zu anderen Ereignissen. 1995 heiraten etwa Corinna und Michael Schumacher auf dem Petersberg und 2004 dreht Erfolgsregisseur Dr. Dieter Wedel hier seinen neuen Zweiteiler „Papa und Mama“.

 

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