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Hanson am 1.6. im Gloria (Köln)

2017 markiert ein besonderes Jahr im Leben der drei Hanson Brüder Isaac, Taylor und Zac, denn wer kann schon in einem derart jungen Alter auf eine so beispiellose Karriere zurückblicken? Nach ihrem internationalen Durchbruch mit dem Smash Hit ›MMMBop‹ verkauften sich ihre bisher sechs Alben inzwischen über 16 Millionen Mal und erhielten zahllose Grammy Nominierungen.

Nebenbei darf Hanson auch als Paradebeispiel dafür gelten, wie es gelingen kann, die Balance zwischen dem gemeinsamen Produzieren von Musik, weltweiten Tourneen, Gründung eines eigenen Plattenlabels, sowie eigener Biermarke und der familiären Verbundenheit als Geschwister zu halten.

 

 

Paul Weller am 3.6. in der Kantine (Köln)

The „Modfather“ is back! Paul Weller ist zweifellos einer der profiliertesten und pophistorisch bedeutendsten Figuren der britischen Musikszene. Der 1958 in Surrey als John William Weller geborene Sänger, Komponist und Gitarrist hat bereits mehrere in sich geschlossene Kreativ-Phasen durchlaufen. Von 1976 bis 1982 war er der Kopf von The Jam, der Band rund um die britische Mod-Kultur, die eine neue Eleganz in die Rockmusik brachte. Hier wurde die Attitüde des Punk vermählt mit der dunklen Schönheit des New Wave – The Jam gelten damit als Wegbereiter für Genres, die sich bis heute weiter ausformulieren.

Anschließend gründete er mit dem Jazz-Pianisten Mick Talbot die Band The Style Council, die zwischen 1983 und 1989 die wohl edelste aller Pop-Darstellungen umsetzte und ihre extrem eleganten Songs stets mit einer Prise Jazz würzten. Ihr finales Album mit dem programmatischen Titel „Confessions of a Pop Group“ gilt zugleich als Höhepunkt und Fanal für die besondere Pop-Ästhetik der 80er-Jahre. Seit den beginnenden 90er-Jahren arbeitet Paul Weller solo – und hat sich auch in dieser Zeit immer wieder neu erfunden. Mal widmete er sich dem klassischen Folk, dann wieder nahm er eine raue Rockplatte auf oder widmete sich auf Albumlänge ausgefeilten Coverversionen seiner persönlichen Lieblingssongs. Mit jedem Album – exakt ein Dutzend Soloalben entstanden seit 1992 – fächerte sich sein Stil wie auch seine Fanbasis weiter auf. Unverkennbar blieb dabei jedoch jederzeit diese besondere Stimme, die selbst der Zufallshörer unmittelbar als ein selten markantes und eindringliches Organ identifizieren kann.

Weltweit sind seine Konzerte stets ausverkauft, und ebenso konsequent überrascht Weller seine Hörer auf jeder Tour mit einer neuen Soundästhetik. Mit dem Thema 'Sound' hat sich Paul Weller nun jüngst auch noch einmal in ganz neuer Weise beschäftigt: Er schrieb den Filmscore zu dem Drama „Jawbone“ rund um einen alternden Boxer, der in diesem Sommer in die deutschen Kinos kommt. Doch dies ist beileibe nicht die einzige neue Musik des umtriebigen 58-Jährigen: Im Frühjahr wird mit „A Kind Revolution“ sein 13. Soloalbum erscheinen, erste Höreindrücke vermitteln, dass sich Weller ein weiteres Mal neu erfunden hat und nun mit traditionellen Genres wie Gospel, Funk und Blues jongliert; auch sehr klassische Piano-Balladen sollen sich auf dem Album finden. Damit dürfte man auch für die anstehenden Tourdaten wieder einmal einen völlig neuen Paul Weller erwarten, der sein Wirkungsfeld erneut um viele zusätzliche Facetten erweitert hat.

 

Tim Bendzko & Band am 5.6. in der Lanxess Arena (Köln)

Die Spatzen pfiffen es bereits von den Dächern: Nach seinem Auftritt mit der Nationalhymne zum Bundesligastart am vergangenen Freitag hat das Warten jetzt ein Ende. Nach drei Jahren erscheint Tim Bendzkos drittes Album „Immer noch Mensch“ am 21. Oktober. Erstmalig ist er nicht nur Sänger, Texter und Musiker, sondern auch Produzent. In den Texten der 11 Titel reflektiert er über die kleinen zwischenmenschlichen Themen unserer Zeit und fasst sie als Sänger in klare, einfache Worte: „Ich bin im letzten Jahr nach ca. fünf Jahren des „Unterwegsseins“ nach Hause gekommen und hatte den großen Drang endlich wieder Songs zu schreiben. Ich hab‘ „alles auf Null“ gesetzt und, als wäre in den Jahren davor nichts passiert, versucht, leere Blätter mit Musik zu füllen.“

Tim Bendzko war es bei der Produktion ein Anliegen, echte Musik zu machen. Jeder Ton auf „Immer noch Mensch“ ist von einem echten Menschen an einem physisch existierenden Instrument eingespielt worden. „Immer noch Mensch“ ist vor allem ein organisch entstandenes Album, eingespielt von befreundeten Profi-Musikern in Tims Home-Studio in Berlin. Unvergessen ist der Auftakt zu Tim Bendzkos letzter Tour in der ausverkauften Berliner Waldbühne 2013. Um den echten Sound des neuen Albums eins zu eins auch live vorstellen zu können, wird Tim Bendzko im Frühjahr 2017 mit großer Band durch die größten Arenen in Deutschland, Österreich und der Schweiz touren.

 

 

Deep Purple am 6.6. in der Lanxess Arena (Köln)

Eine Rocklegende setzt zum Endspurt an: Mit „The Long Goodbye Tour“ wollen sich Deep Purple von allen ihren Fans verabschieden. Viele Möglichkeiten, sie dann noch einmal live zu erleben, wird es nicht mehr geben. Das macht die Shows zum Pflichttermin und bietet die Möglichkeit, jene Ikone noch einmal live zu erleben, die im April 2016 in die „Rock and Roll Hall of Fame“ aufgenommen worden ist.

Ian Gillan (Gesang), Roger Glover (Bass), Ian Paice (Schlagzeug), Steve Morse (Gitarre) und Don Airey (Keyboards) – unter Fans als „Mark VIII“-Besetzung bekannt – loten einmal mehr das breite Feld des Hardrock aus.

 

 

James Arthur am 6.6. im E-Werk (Köln)

Weltweit gesehen gibt es mittlerweile einige Dutzend Gewinner der Casting-Show „The X Factor“, aber es gibt nur einen James Arthur. Von den Fachmedien über Radiostationen und die Charts bis hin zu den weltweiten Fans sind sich alle einig, dass der 29-jährige Sänger, Rapper, Songwriter und Produzent, der 2012 die 9. Staffel der britischen Ausgabe dieser Talentshow gewann, der bei weitem talentierteste Musiker ist, den „The X Factor“ international je hervorgebracht hat. Nach seinem triumphalen Gewinn der Show stieg Arthur mit seiner ersten Single „Impossible“ innerhalb weniger Wochen zu einem europaweiten Star auf: In mehr als 50 verschiedenen Charts belegte der Song den ersten Platz und ist mittlerweile eine der drei erfolgreichsten britischen Singles seit der Jahrtausendwende. Das erste, 2013 veröffentlichte Album „James Arthur“ schloss sich an diesen Erfolg nahtlos an, die erste Tour war restlos ausverkauft. Nach einer längeren Pause, die Arthur benötigte, um seinen plötzlichen Star-Status zu verarbeiten, kehrte er Ende Oktober mit seinem zweiten Album „Back From The Edge“ zurück in die Öffentlichkeit, begleitet von dem erneuten Welthit „Say You Won't Let Go“.

 

Martin Sasse Trio feat. Scott Hamilton (Bild) am 8.6. im Pantheon (BN-Beuel)

Martin Sasse, geb. 1968 in Hamm, gehört seit vielen Jahren zu den aktivsten, gefragtesten und bekanntesten Jazzpianisten in Deutschland. Hiervon zeugen CDProduktionen,Tourneen, Festival- und Fernsehauftritte u.a. mit Peter Bernstein, Vincent Herring, Al Foster Quartett, Brian Lynch, Gary Campbell, Jimmy Cobb, Dick Oatts, New York Voices, Charlie Mariano, Hiram Bullock Band, Roberta Gambarini,Tierney Sutton Quartett, Dennis Mackrel, Philip Catherine, Lee Konitz, Scott Hamilton, Steve Grossman u.v.a..

Schon für sein erstes Trio-Album "Here we come" erhielt Martin Sasse beste internationale Kritiken und war in amerikanischen und japanischen Radio-Playlists ganz oben vertreten. Die internationale Presse spricht von "Wunderkind of Europe" und vom "traumhaften Zusammenspiel" seines Trios. Für seine Veröffentlichung "Good Times" mit Charlie Mariano  erhielt er 2010 den Vierteljahrespreis der deutschen Schallplattenkritik. 2011 tourte er mit Sting und seinem "Symphonicity Project" durch Europa, u.a. Montreux Jazzfestival. 2014 nahm er mit Kengo Nakamura (Wynton Marsalis Band) und Dennis Frehse in Tokio die CD "Rollin" für ein japanisches Label auf. 2015 präsentierte er auf einer grossen Europatournee sein neues Album: "Take the D-Train", Martin Sasse Trio feat. Steve Grossman (Nagel-Heyer Records) und spielte im Sommer im New Yorker Jazzclub "Smalls" mit Peter Bernstein, John Webber und Joe Farnsworth. 2016 erschien der Jazz-Dokumentarfilm "Blue" mit Martin Sasse als Protagonist, zu sehen in vielen Konzertmitschnitten.

Heute Abend sind die drei mit einem der letzten Weltstars des Swingsaxophon zu hören: Scott Hamilton. Scott Hamilton spielte im Orchester von Benny Goodman, nahm Schallplatten mit Al Cohn, Gerry Mulligan, Woody Herman, Red Norvo u.v.a. auf. Hamiltony eigene Alben erscheinen auf dem berühmten Label Concord Records. Sein Stil ist beeinflusst von Ben Webster und Don Byas und orientiert sich an den klassischen Swing-und Maintream-Saxophonisten wie Coleman Hawkins, Lester Young und Zoost Sims.

 

 

Phil Collins am 11. und 12.6. in der Lanxess Arena (Köln)

Einer der ganz Großen des britischen Musikgeschäfts kehrt nach 10 Jahren wieder auf die Bühne zurück. Neben London und Paris ist die Kölner Lanxess Arena Schauplatz der exklusiven Deutschland-Konzerte. Mit über 100 Millionen verkauften CDs, einer Vielzahl von Nr. 1 Singles und Alben weltweit ist Phil Collins eine Legende.

Seine Songs bilden den Soundtrack für Millionen von Menschen. Seine unglaubliche Karriere und seine Arbeit haben eine neue Generation von Künstlern inspiriert. Adele, Pharrell, Kanye West und Beyoncé haben beispielsweise ihrer Liebe zu seiner Musik Ausdruck verliehen, seit Phil Collins 2011 seinen Rücktritt verkündete. Zuletzt war er 2007 auf Tour.

 

 

 

 

 

Mnozil Brass am 12.6. in der Philharmonie (Köln)

„Cirque“ heißt der neueste Streich der sieben Blechbläser von Mnozil Brass, die - wie immer die Grenzen ihrer Instrumente auslotend - die Manege betreten, um dem Affenzirkus des Alltags Musik und Humor entgegen zu setzen und ihn so in einen kleinen, feinen Flohzirkus zu verwandeln; sei es nur für wenige Stunden.

 

 

 

 

Kiefer Sutherland am 12.6. im Gloria (Köln)

Als Jack Bauer ist er während der Nuller Jahre in der TV-Serie „24“ weltberühmt geworden, aber Hollywoodstar Kiefer Sutherland ist nicht nur im Kino, sondern auch auf der Bühne in seinem Element.

Jetzt kommt der mehrfach mit Emmys und Golden Globes ausgezeichnete kanadische Schauspieler, Regisseur und Produzent zum allerersten Mal als Sänger und Gitarrist mit seiner eigenen Band nach Deutschland. Der 50-Jährige hat fünf Konzerte bestätigt, um sein aktuelles Album „Down In A Hole“ (Warner Music Nashville) live vorzustellen - eines davon im Kölner Gloria.

 

 

Paveier am 13.6. im Haus der Springmaus (BN-Endenich)

Ein Urgestein der kölschen Musikszene feiert jecken Geburtstag! Im 33. Jahr ihres Bandbestehens präsentieren sich die Paveier so jung und dynamisch wie selten zuvor. Schon am Anfang der Jubel-Session stand ein Ausrufezeichen der besonderen Art: mit ihrem Song „Leev Marie“ konnten die Paveier nicht nur den kölschen Sessionshit des Jahres 2016 landen – auch in den bundesweiten Single- und iTunes Charts konnte sich der Titel über mehrere Wochen platzieren. Seit vor etwa fünf Jahren begonnen wurde, die Band nach und nach zu verjüngen, haben die Paveier viele Fans hinzugewonnen. Mit der Mischung aus Top-Titeln der letzten 33 Jahre und den Hit-Krachern der jüngsten Zeit wie „Leev Marie“ oder „Uns jeiht et joot“ begeistert die Band ihr Publikum stets aufs Neue und lässt jeden Konzertabend zu einem unvergesslichen Erlebnis werden.

 

 

Zara Larsson am 14.6. in der Live Music Hall (Köln)

Insgesamt elf Singles hat die überwältigend begabte, berührend authentische Sängerin und Songwriterin Zara Larsson in den vergangenen vier Jahren veröffentlicht, und nur einer einzigen darunter gelang nicht den Einstieg in die schwedischen Top 30. Denn für gewöhnlich kennen die in den meisten Fällen von ihr (co-)komponierten Songs, die für einen Teenager außergewöhnlich erwachsen und gelassen klingen, nur eine Richtung: Hoch in die Top Ten oder, wie in bislang vier Fällen, gleich ganz an die Spitze der Charts.

Und dies beileibe nicht nur in Skandinavien: Zunächst eroberte sie mit ihrer Single „Lush Life“ die Top 5 in fast allen europäischen Ländern. Seit ihrer Kollaboration mit dem französischen DJ David Guetta, mit dem sie die offizielle Hymne der Fußball-Europameisterschaft 2016 schrieb und performte, kennt sie nun die ganze Welt. Rund um die Veröffentlichung ihres zweites Albums „So Good“ spielt die charismatische Performerin europaweit einige Livekonzerte, eines davon auch in Deutschland: Am 14. Juni gastiert sie in Köln.

 

 

Coheed and Cambria am 14.6. in der Essigfabrik (Köln)

Coheed & Cambria sind eine Progressive-Rock-Band aus New York, wobei man sich auf das Genre nicht zu 100 Prozent festlegen sollte. Denn seit nunmehr 16 Jahren verknüpfen sie vielfältige Einflüsse aus dem Indie, dem Metal, dem Punk, Post-Hardcore oder Pop mit ihrer variantenreichen Spielart des Progressive, ohne dabei je den musikalischen Faden zu verlieren. Da werden scharfe Riffs neben lange Melodiebögen gesetzt, literarische und musikalische Zitate eingewoben, und gleichzeitig schwebt über allem die hohe Stimme von Sänger und Gitarrist Claudio Sanchez. Coheed und Cambria Kilgannon sind aber auch das Ehepaar, daß die Band erschaffen hat. Die beiden leben mit ihren vier Kindern in einer fiktiven Zukunft, in der ihre Welt von vielen Gefahren bedroht ist. Das macht den besonderen Reiz dieser außergewöhnlichen Band aus: Sie ist ein zu Musik gewordener Science-Fiction-Comic.

Schon 2008 ergab sich daraus die Idee der Neverender-Tour, also alle damals bereits erschienenen vier Platten an vier Abenden nacheinander aufzuführen, was an vier Orten in den USA und England ein überragender Erfolg wurde. Inzwischen ist aus der Saga eine enorm komplexe Geschichte geworden, die auf mittlerweile acht Alben erzählt wird. Diese noch einmal komplett auf die Bühne zu bringen oder gar damit auf Tour zu gehen, wäre zwar enorm reizvoll für alle Beteiligten, aber (leider) ein zu großer logistischer Aufwand. Darum haben Coheed & Cambria beschlossen, wenigstens mit einem Werk, dem richtungweisenden und hoch verehrten „Good Apollo, I’m Burning Star IV, Volume One: From Fear Through The Eyes of Madness“ auf Reisen zu gehen und diese Platte komplett aufzuführen. Wer jemals die überragenden Bühnenqualitäten von Coheed & Cambria kennengelernt hat, der weiß, was für ein Schmankerl es für die Fans sein wird, wenn die New Yorker im Juni eine exklusive Show in Köln im Rahmen ihrer „Neverender GAIBSIV“-Tour spielen werden.

 

 

Götz Widmann am 16.6. im Pantheon (BN-Beuel)

Götz Widmann is back: Der wohl kreativste und wahnwitzigste Liedermacher-Punk-Kabarettist-Anarcho-Charmeur der Nation geht mit seinem neuen Album "Sittenstrolch" auf Akustik-Solo-Tour quer durch die Bühnen und Befindlichkeiten dieses Landes.

 Dass er die magische Grenze von fünfzig Jahren gerade überschritten hat, scheint ihn dabei eher anzuspornen - mit seinen neuen irrsinnigen Songs über von der Bundeswehr eingeflogene Latinas, "Burkiniqueens" oder "gender-verändernde Drogen" zertrümmert er lustvoll Show für Show jegliche Erwartungshaltungen einer engstirnig gewordenen Zeit. Tiefenschärfe und grenzüberschreitender Humor, Anarchie und unerhört viel Liebe - der Sittenstrolch Götz Widmann macht mal wieder was er am Besten kann!

 

 

Don't am 17.6. im Kult41 (Bonn)

Die Punkrock-Band Don't wurde 2009 in Portland gegründet, als Jenny Don't (Gesang und Gitarre) auf Schlagzeuger Sam Henry (Wipers, Napalm Beach, The Rats) traf. Kürzlich stießen noch Gitarrist Eric „Vegetable“ Olson von Poison Idea und Bassist Kelly Halliburton (Pierced Arrows, Problems, Defiance) dazu, was Don't endgültig zur Portland Punk-All-Star-Band macht.

Verschiedene Generationen der kreativsten Köpfe der Portland Punkszene kreieren gemeinsam einen Sound zwischen dunklem Post-Punk über Rock’n’Roll bis zu Punkrock, bleiben aber immer melodisch. Dazu kommt eine gute Dosis Wipers und vor allem die ausdrucksvolle Stimme Jenny's, die zum Teil an Siouxsie Sioux erinnert.

 

 

Across the Universe am 18.6. im Pantheon (BN-Beuel)

Haben Sie die Songs vom Debütalbum der Beatles, "Please Please Me", jemals live gehört? Zum Beispiel "I Saw Her Standing There"? "Anna"? Oder "There's a Place"? Also die Songs, die nicht jede x-beliebige Beatles-Cover-Band im Repertoire hat? Wahrscheinlich nicht. Jetzt haben Sie die Gelegenheit dazu, haben sich die Männer von Across The Universe doch fest vorgenommen, im Pantheon alle Studioalben der besten Band aller Zeiten in einem eigenen Konzert auf die Bühne bringen.

Und zum Start eben: "Please Please Me". Moment. Wie soll denn das gehen? Alle Studioalben der Beatles, jeweils in einem eigenen Konzert? Das sind ja, Sekunde, 13 Konzerte. Ernsthaft? Wer macht denn so etwas? Ernsthaft. Es gibt tatsächlich ein paar offensichtlich nicht vollständig Zurechnungsfähige, die sich so etwas vornehmen. Denn Daniel Wiemer (Ladykracher, vox), Nito Torres (vox, git), Peter Engelhardt (git), Volker Kamp (bass) und Stefan Lammert (drums) - dem Bonner Publikum bestens bekannt aus ihrer gemeinsamen Zeit als Schauspieler bzw. Musiker am Theater Bonn - haben das schon einmal gemacht. Vor einigen Jahren im Oberhausener Ebertbad, mit großem Erfolg. Jetzt machen sie es erneut.

Diesmal in Bonn. Und zwar im Pantheon. Wo auch sonst? Am Ende dieser Monumental-Reihe werden Ihnen die Herrschaften von ‚ACROSS THE UNIVERSE' über 200 Songs und somit das nahezu vollständige Werk der bedeutendsten Vertreter der Pop-Geschichte präsentiert haben. Das ist ungefähr so, als würde Ihnen jemand das Gesamtwerk von Shakespeare vorlesen. Oder alle Arbeiten von Picasso zeigen. Um es mal vorsichtig zu formulieren.

 

2raumwohnung am 23.6. im Gloria (Köln)

Vier Jahre nach ihrem Top Ten Album ‚Achtung fertig’ und der anschließenden komplett ausverkauften Tour melden sich 2raumwohnung zurück. Sie werden 2017 ein neues Album veröffentlichen und den Release mit exklusiven Konzerten in vier ausgewählten kleinen Venues feiern. 2raumwohnung sind Inga Humpe und Tommi Eckart. Sie sind seit dem Jahr 2000 das bekannteste, erfolgreichste und stilprägendste deutsche Elektropopduo. Seit ihrem Debütalbum von 2001 haben sie mehr als eine Million Tonträger verkauft, sieben Top-Ten-Studioalben veröffentlicht und drei Goldene Schallplatten nebst vielen Preisen erhalten.

Ihren deepen elektronischen Popsound entwickelten 2raumwohnung bei Auftritten in Berliner Clubs als DJ-Team Anfang der 2000er, auf ausverkauften Tourneen und Gastauftritten auf der Expo in China und der Fußballweltmeisterschaft in Südafrika. DJ-Größen wie Paul van Dyk, Ricardo Villalobos, Paul Kalkbrenner oder Westbam haben zahlreiche Remixes ihrer Musik produziert. Das neue Album des Duos wird im Juni 2017 erscheinen.

 

 

Der Bonner Jazzchor trifft Klangbezirk am 24.6. im Pantheon (BN-Beuel)

Ein vielstimmiges Klangwunder bahnt sich an, wenn diese herausragenden Spitzenformationen ungebremst aufeinander treffen: die Chorberühmtheit Bonner Jazzchor und das Berliner Ausnahmeensemble Klangbezirk. Der Bonner Jazzchor unter der Leitung von Sascha Cohn hat sich längst mit seinem charakteristischen Sound und besonderen Repertoire einen festen Platz in der Jazz- und Popchor-Szene ersungen. Sein Programm umfasst Jazz- und Swing-Standards, groovige Funkstücke, Popvariationen aber auch überraschende Bearbeitungen deutscher Volkslieder. Auftritte auf Festivals, Workshops und Coachings geben den Sängerinnen und Sängern immer wieder neue Inspiration.

Ebenso haben gemeinsame Konzerte mit anderen Ensembles eine lange Tradition und einen hohen Stellenwert. Eine wahre Premiere steht nun mit dem Doppelkonzert mit Klangbezirk an. Das preisgekrönte Ensemble fühlt sich mittlerweile nicht nur auf deutschen Bühnen zu Hause, sondern konnte auch die asiatische A-cappella-Landschaft durch Konzerte, Workshops und Arrangements für dortige Szenegrößen bereichern. Über Jahre hinweg schliffen Klangbezirk ein einzigartiges Repertoire, das nun elegant und charakteristisch arrangiert bekannte Pop- und Jazztitel mit faszinierenden Klängen Asiens, verloren geglaubten Pop- und Volksliedperlen in neuem Gewand und Eigenkompositionen vereint. In ihrem aktuellen Programm "The Best Of Tomorrow" vereinen die Berliner große Stimmen zu federleichtem Hörgenuss - für Jazz-, Pop- und Vokalmusikfans gleichermaßen.

 

Mark Lanegan Band am 25.6. in der Live Music Hall (Köln)

Mark Lanegan zählt zu den aufregendsten und umtriebigsten Künstlern der amerikanischen Rockmusik-Szene. Von der Zeit als Kopf der Grunge-Ikonen The Screaming Trees über seine Jahre bei den Stoner Rock-Stars Queens Of The Stone Age bis hin zu seinen rein akustisch gehaltenen Solo-Arbeiten oder den Krautrock-Exkursionen mit der Mark Lanegan Band: Wenn der 52-jährige Sänger und Gitarrist aus Seattle an einem Projekt mitwirkt, entsteht Herausragendes.

Wie man auch an seinen letzten, höchst eklektischen Arbeiten sehen kann: Nach „Phantom Radio“, dem letzten Album der Mark Lanegan Band, veröffentlichte er 2015 zunächst das Remix-Werk „A Thousand Miles Of Midnight“, darauf folgte „Houston“, ein Werk mit außergewöhnlichen Demoversionen seiner Soloarbeit, sowie zahlreiche Kollaborationen, unter anderem auf den letzten Alben von Moby und Tinariwen. Nun reüssiert er am 28. April mit „Gargoyle“, einem weiteren Album seiner Mark Lanegan Band, dass sein Band-Konzept zwischen schleppendem Blues, grandios melancholischen Songs und einer eigenwilligen Ästhetik aus Retro-Elektronik erneut aufgreift. Mit diesem Album kommt die Mark Lanegan Band nach Deutschland.

 

 

Future Islands am 27.6. in der Live Music Hall (Köln)

Manchmal schlägt der Weltgeist Kapriolen. Zum Beispiel, wenn George Michael an Weihnachten stirbt, während sein „Last Christmas“ am meisten rotiert. Welche Qualität aber wirklich in diesem Stück steckt, haben erst Future Islands mit ihrer leicht rumpligen Synthie-meets-Bass-Coverversion zum Vorschein gebracht. Darin steckt die musikalische Qualität der Band aus Baltimore, zusammengefasst in einem Song: Das Trio weigert sich unbedingt, sich festzulegen und fasziniert trotzdem durch enorme Dichte. Da ist dieser Synthesizer-Sound, der einen manchmal in die 80er zurückbeamt, dann ist da wieder diese Punk- und Post-Punk-Haltung, die einen durchschüttelt, dieser schwarze Soul in der Stimme des Sängers, ja und dann ist da wieder die scheinbar zurückgenommene Musik, die so gar nichts mit Schweiß zu tun haben will, der einem von der Stirn rinnt. Und am Ende ist man glücklich und denkt, dass man selten ein besseres Konzert gesehen hat.

Man hat Samuel T. Herring in die Augen geschaut und vertraut ihm von nun an blind. Denn dieser Frontmann – der nebenbei als Hemlock Ernst als Rapper zusammen mit Madlib und anderen aus dem HipHop-Genre grandiose Tracks dahinzaubert – zieht einen sofort in den Bann. Er ist der Crooner, der mit einem Augenzwinkern und voller Ernsthaftigkeit mit seiner Stimme die Massen verzaubert. Er wechselt ansatzlos zwischen souligem Ausdruck und growligem Geschrei, zwischen Gesang und Geschluchze. Wenn man Future Islands zuhört, glaubt man wieder an die wahre Liebe. Das gilt für die Platten von Future Islands, auf denen sie ihre leichthändigen und doch so komplexen Kompositionen veröffentlichen, aber vor allem, wenn man die Jungs zusammen mit ihrem Tour-Schlagzeuger Michael Lowry live hört.

 

Dad's Phonkey am 29.6. im Pantheon (BN-Beuel)

Christian Padberg singt mit sich selbst Wer ihn mal live gesehen hat, vergisst es so schnell nicht wieder. Viele Bonner kennen seine Kurzauftritte bei Kunst gegen Bares, der Offenen Bühne, in der Theaternacht oder bei Poetry Slams - JETZT im Pantheon abendfüllend und in Farbe. Wenn einer alleine und ohne Instrument auf der Bühne steht und damit droht, dem Publikum nun anderthalb Stunden etwas vorzusingen, klingt das erstmal ziemlich gefährlich. Aber Christian Padberg verblüfft seine Zuhörer vom ersten Ton an.

Mit einer Loop-Station" vervielfältigt er seine Stimme, baut Klänge, Rhythmen und Melodien aufeinander auf, so dass man nach wenigen Minuten den Eindruck hat, einen ganzen Chor, eine Band oder ein Orchester vor sich zu haben. Auf etwas, das wie ein klassischer Choral klingt, folgt eine swingende Jazzcombo, ein italienisches Belcanto-Terzett, ein irisches Sauflied, eine schmachtende Countryschnulze oder ein souliger Dance-Groove-Kracher. Experimentierfreudig, amüsant und über alle Genre-Grenzen hinweg mischt Christian Padberg die Musikstile, brabbelt englisch, russisch, spanisch oder arabisch klingendes Kauderwelsch und lässt sich am allerliebsten von sich selbst überraschen.

Denn alles, was man an diesem Abend hört, ist im selben Moment frei erfunden und komplett improvisiert. Es gibt keine bekannten Songs, keine Texte, keine Stücke, die man schon mal gehört hat oder jemals wieder hören wird nur ansteckende Freude am Ausprobieren, am Entstehenlassen von Musik. Freuen Sie sich auf einen abwechslungsreichen Abend und auf eine Manifestation von Musikalität, Witz und Freiheit.

 

 

 

 

Sprengler am 29.6. im Blue Shell (Köln)

Zum „Schnäppchen-Eintrittspreis“ von acht Euro (!) stellt Sprengler, ehemals Sänger von Deutschland bekanntester Ska-Band The Busters, sein Solo-Album live vor. „Radio Serenity“ bietet stilistisch eine Melange aus Reggae, Ska, Worldbeats und Global-Pop plus politisch-engagierter Texte.

 

 

 

 

 

Tom Daun Trio am 29.6. im Feuerschlößchen, (Bad Honnef, Sibi)

Musik zwischen „Dag und Düster“: sanfte Harfentöne, derbe Dudelsack-Klänge, ein tanzender Kontrabass, Improvisationen über historische Melodien, Elemente aus französischem Bal Folk und deutschem Barock, skurrile Texte über Hexen und Hamlet.

Die Grenze zwischen gestern und heute wird fließend. Das Daun Ensemble bewegt sich im Spannungsfeld zwischen Alter Musik, Folk und Improvisation: traditionelle Melodien in zeitgenössischem Arrangement, neue Kompositionen für „alte“ Instrumente, verspielt und augenzwinkernd, magisch und mehrdeutig.

 

 

Magoth am 30.6. im Kult41 (Bonn)

Das Bonner Black Metal Quartett „Magoth“ präsentiert sein erstes Album mit dem Titel „Anti Terrestrial Black Metal“. Mit überwiegend unveröffentlichtem sowie neu vertontem Songmaterial führen Magoth den Hörer durch die brachialen und doomigen Sphären des Black Metal.

Der Abend wird unterstützt von den lokalen Bekanntheiten Jörmungand und Beltez, die dem Metalvolk im Rheinland bereits länger ein Begriff sind. Support your local Underground!

 

 

 

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