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Tony McManus am 3.11. bei Folk im Feuerschlößchen (Bad Honnef, Sibi)

Obwohl die Gitarre in der keltischen Stilrichtung eine eher untergeordnete Rolle spielt, hat sich Tony McManus den Ruf als einer der weltbesten Gitarristen in der traditionellen keltischen Musik erarbeitet. Es ist ihm in einzigartiger Perfektion gelungen, die komplexe Ornamentik, die üblicherweise mit Geige, Dudelsack oder Flöte assoziiert wird, treffsicher auf die Gitarre zu übertragen.

So bleiben Charakter und Emotionalität der keltischen Musik in seinem Spiel lebendig. Bereits seit früher Kindheit faszinierten ihn die traditionelle Musik und die Akustikgitarre. Seine Leidenschaft zur Profession machend, benötigte er nur etwas mehr als zehn Jahren, um ein weltweit anerkannter Künstler zu werden. Neben seiner Tätigkeit als Solokünstler ist er auch als Studiogitarrist überaus gefragt und inzwischen auf mehr als 60 Studioproduktionen vertreten.

 

 

 

Jazz in Neuwied feiert das 40. Jubiläum am 3.+4.11. (Stadthalle Neuwied, Heimathaus)

Im Laufe der vergangenen 39 Jahre hat sich eine stattliche Anzahl berühmter und wegweisender Künstler in das Gästebuch des Jazzfestivals Neuwied eingetragen. Das Mahavishnu Orchestra zum Beispiel gehörte dazu, ebenso wie Lester Bowie und Paco De Lucia, Jan Garbarek und John Scofield, Pat Metheny und das Art Ensemble of Chicago, Don Cherry und Archie Shepp und viele, viele mehr.

Diese Tradition verpflichtet und so haben sich zum nächsten Festival, das am 3.+4.11. ansteht, bereits weitere hochkarätige Musiker angesagt. Mit dabei: Jasper van't Hof, Markus Stockhausen Group, Lars Danielsson Liberetto III, Mike Stern Band / Dave Weckl Band und Marcus Miller & Band

 

 

 

Ulla Meinecke Band am 5.11. im Haus der Springmaus (BN-Endenich)

Ulla Meinecke ist die Grand Dame des Deutsch-Pop, eine wahre Musiklegende, die nichts von ihrer schier unerschöpflichen Energie eingebüßt hat.

In ihrem neuen Programm überzeugt die Ulla Meinecke Band mit neuer Dramaturgie und brillantem Bühnenentertainment, sowie wunderbaren Texte, die auf eine unverwechselbar ironische sowie nachdenkliche Art und Weise alltägliche Probleme behandeln. Ulla ist leidenschaftlich, charmant und schlagfertig. Und immer hautnah am Publikum.

 

 

 

BadBadNotGood am 6.11. im Bürgerhaus Stollwerck (Köln)

BadBadNotGood – das sind die vier unglaublich talentierten Musiker Matthew Tavares, Chester Hansen, Alex Sowinski und Leland Whitty. Sie vereinen Jazz und futuristischen HipHop zu einem aufregenden, neuen Sound. Mit ihrem Album „III“ aus 2014 oder mit „Sour Soul“, dem gemeinsamen Album mit Ghostface Killah haben sie die Musikwelt erobert und Fans sowie Kritiker zum Staunen gebracht.

Im November 2017 kommen BadBAdNotGood für nach Köln.„IV“ ist ihr aktuelles und bislang beeindruckendstes Album, bei dem sie sich ihrer progressiven und musikalisch einzigartigen Denkweise treu bleiben und sich dabei irgendwo zwischen John Coltrane und MF DOOM einordnen. Neben Future Islands Frontmann Sam Herring oder Kaytranada sind zahlreiche weitere Gäste auf dem Album vertreten. Ob auf Platte oder live auf der Bühne - BadBadNotGood verdeutlichen, dass die Möglichkeiten ihres musikalischen Schaffens noch lange nicht erschöpft sind.

 

 

Royal Blood am 6.11. im Palladium (Köln)

Royal Blood arbeiten im Moment intensiv an ihrer neuen Platte, die jetzt offiziell für diesen Monat angekündigt wurde. Dem Q Magazine haben Bassist und Sänger Mike Kerr sowie Schlagzeuger Ben Thatcher auch schon einen kleinen Einblick gewährt. Rund 50 neue Songs, vornehmlich in Nashville und Kalifornien geschrieben, seien in die engere Auswahl gekommen und anschließend nach einem speziellen Prinzip streng ausgesiebt worden: „Alles, worauf du nicht stolz bist, ab in die Tonne.“

Daher klängen die Stücke „wesentlich sexyer und zuversichtlicher“ als die Stücke des Debütalbums, das den Briten ja immerhin eine Nominierung für den Mercury Prize einbrachte. Auch eine erste (leider sehr kurze) Aufnahme aus dem Studio lässt Großes erwarten. Thatcher schlägt gut gelaunt auf die Drums ein und Kerr haut gewohnt selbstbewusst ein steiles Riff raus. Royal Blood klingen auch 2017 mächtiger und druckvoller als der ganze Rest da draußen. Die beiden paaren die ursprüngliche Essenz wilder Rock’n’Roll-Power mit einer überraschend natürlichen Fähigkeit, geschickte Melodien und galoppierende Hooks zu formen - und das macht Lust auf den Nachfolger des selbstbetitelten Debütalbums.

 

 

Kasabian am 7.11. im Palladium (Köln)

Kasabian zählen zu den wichtigsten Protagonisten der jüngeren britischen Musikgeschichte. Stilistisch bezugsoffen und frei von jeder Klassifizierung vereinen sie fünf Jahrzehnte Rock- und Clubkultur erfolgreich zu einem homogenen Sound. Alle fünf bisherigen Alben knackten in England die Top 4. Die letzten vier, „Empire“, „West Ryder Pauper Lunatic Asylum“, „Velociraptor!“ und „48:13“ eroberten sogar die Spitzenposition. Elf ihrer Single-Auskopplungen stiegen in die britischen Top 30, vier in die Top 10.

Für das neue Album „For Crying Out Loud“ entwickelte die Band aus Leicester ihren frischen, für sie ungewöhnlich direkten und klaren Sound des Vorgängers „48:13“ weiter, der sich deutlich von den ersten vier Alben abhebt. Mit diesem Album werden sich Kasabian ab Juni und für den Rest des Jahres auf Tournee befinden, in deren Rahmen sie zwischen dem 30. Oktober und dem 7. November auch für vier Konzerte in München, Berlin, Hamburg und Köln nach Deutschland kommen.

 

 

Fünf Sterne Deluxe am 9.11. in der Live Music Hall (Köln)

Fünf Sterne deluxe bringen Deutschland den Flash zurück: Anfang Oktober erscheint das neue Album, schon jetzt dröhnt die Single-Doppelspitze „Moin Bumm Tschack“und „Afrokalle“ überall im digitalen Netzwerk, auf Plattformen und in den Ohren. Ein

tiefes Brummen durchschneidet die Luft, einmal, zweimal, dreimal – und dann ist sie da, die vertraute und viel zu lange vermisste Stimme: „Moin Bumm Tschack“, begrüßt uns Das Bo. Hamburgs Most Famous Style Crew macht weiter. Denn Musik-Deutschland ist der Flash abhanden gekommen. Glücklicherweise haben Fünf Sterne deluxe ihn wiedergefunden: „Flash“, das erste neue Studioalbum der Hamburger Hip-Hop-Legenden seit 17 Jahren bringt Style, Genie und Wahnsinn zurück. Und wenn das erst mal da ist geht es ab in den Bus und die Hallen: Im Herbst gehen die vier Fünf Sterne deluxe auf große Tour.

 

 

Queens Of The Stone Age am 9.11. in der König-Pilsener-Arena (Köln)

Gute Nachrichten für alle Fans außergewöhnlich druckvoller Rockmusik: Queens of the Stone Age melden sich am 25. August mit ihrem siebten Album „Villains“ zurück, dem ersten seit dem internationalen Erfolgswerk „...Like Clockwork“ von 2013, das der Band ihre erste Nummer-eins-Platzierung in den USA bescherte.

Die Formation um Mastermind Joshua Homme hat sich nach Ausflügen in hochspannende Seitenprojekte wieder zusammengefunden und liegt aktuell in den letzten Zügen, das kommende Album fertigzustellen. Zudem kündigten sie unlängst die Daten für eine große Europa-Tournee an.

 

 

Bonobo am 9.11. im Palladium (Köln)

Simon Green, alias Bonobo, hat sich mit seinem sechsten Album, dem meisterlichen, gebieterischen „Migration“ – ein für alle Mal an der Spitze der elektronischen Musik verortet. In abwechselnden Zügen opulent, manisch, wunderschön, melancholisch, freudig, voller Emotion und technischer Fertigkeit, ist dies womöglich sein bislang ehrgeizigster Versuch, die grundlegende Beschaffenheit menschlicher Existenz und deren ausgedehnte Dynamik zu erfassen.

In den Worten Greens: „Das Leben hat seine Höhen und Tiefen, laute und leise Momente, schöne und hässliche. Musik ist ein Abbild des Lebens.“ Seine Tour im Februar war innerhalb weniger Wochen ausverkauft. Im November legt Bonobo nach und kommt erneut nach Köln!

 

 

Cara am 9.11. in der Harmonie (BN-Endenich)

Cara steht für die gelungene Verbindung vom Gesang gleich zweier herausragender Sängerinnen mit den rasanten irischen Instrumentalstücken auf allerhöchstem Niveau. Virtuose Soli auf dem irischen Dudelsack, rasante Geigenpassagen, ergreifende traditionelle Balladen, Singer-Songwriter, meisterhaftes Spiel auf Gitarre und Bodhra´n - die Liste könnte noch lange weitergehen.

Cara zählen international zu den bekanntesten und erfolgreichsten Vertretern des „New Irish Folk“, und verweben moderne Einflüsse und eigenes Songwriting mit den traditionellen Wurzeln ihrer Musik.

 

 

Mac DeMarco am 10.11. in der Kantine (Köln)

Es war der Abstand – der zeitliche, räumliche und methodische – der Mac DeMarco zu „This Old Dog“, dem ersten Longplayer seit „Salad Days“ von 2014, inspirierte. Mit einer Handvoll Demos in der Tasche, die er in New York geschrieben hatte, zog er von Queens nach Los Angeles und realisierte nach ein paar Monaten in der neuen Heimat, dass dieser Abstand ihm neue Perspektiven eröffnete. Mac DeMarco sagt: „I demoed a full album, and as I was moving to the West Coast I thought I’d get to finishing it quick. But then I realized that moving to a new city, and starting a new life takes time. Usually I just write, record, and put it out; no problem. But this time, I wrote them and they sat. When that happens, you really get to know the songs. It was a different vibe.“

Mit dem Poppen und Klicken der CR-78 und dem akustischen Geklimper des Album-Opener „My Old Man“ sowie dem von Synthesizern durchzogenen zweiten Song “This Old Dog” wird schnell klar, dass Mac DeMarcos diesmal tief in die Trickkiste gegriffen hat. Auf „This Old Dog“ sind die Synthesizer stärker verwurzelt als auf seinen bisherigen Releases, aber trotzdem achtet DeMarco sorgfältig darauf, dass diese den Rest der Instrumente und den „unplugged“-Eindruck des Albums nicht überschatten. Oder wie er erklärt: „This is my acoustic album, but it’s not really an acoustic album at all. That’s just what it feels like, mostly. I’m Italian, so I guess this is an Italian rock record.“

 

Oh Wonder am 13.11. in der Live Music Hall (Köln)

Oh Wonder ist eine Band, wie man sie in Zeiten sorgfältiger Karriereplanung nur noch selten findet. Josephine Vander Gucht und Anthony West haben sich zufällig kennengelernt, genauso zufällig ist ihr DIY-Projekt bei einem Major gelandet. Sie hatten nie geplant live aufzutreten, und haben doch das vergangene Jahr auf Touren rund um die Welt verbracht. Ihr erstes Album ist eine Compilation aus den Songs, die sie im Monatsabstand im Netz veröffentlicht und die über Nacht Millionen Fans gefunden haben. Josephine Vander Gucht, die klassisch ausgebildete Pianistin, ist hauptsächlich fürs Songwriting zuständig, Anthony West ist für Arrangement und Produktion zuständig, gemeinsam schreiben sie die Lyrics und geben Oh Wonder ihre Stimmen, die so gut zusammenpassen wie Gin und Tonic. Hunderte Millionen Streams und Videoviews, vier innerhalb einer Woche ausverkaufte Shows in London, Paris, New York und L.A. waren der verdiente Lohn.

Dadurch angespornt folgte eine Tournee durch fast alle Kontinente mit 162 meist ausverkauften Shows und über 80.000 Besuchern. Ihre Songs wurden in Soundtracks und Serien verwendet, von Kritikern gelobt und von den Anhängern verehrt. Und geradezu nebenbei haben die beiden auch noch ihre Mitte Juli erscheinende zweite Platte „Ultralife“ fertiggestellt. Mit den neuen Songs und ihrer überraschenden Karriere haben Oh Wonder unter Beweis gestellt, wie machtvoll Musik sein kann, welche Kräfte sie freisetzt. Wenn sie so perfekt ist wie hier, dann setzt sie sich über alle Widerstände hinweg durch. „Ultralife“ überzeugt wieder mit diesem hypnotischen Duo-Gesang, den gefühligen Texten und dieser luftigen Schönheit, die die Tracks so leicht und sommerlich machen. Zu dieser bewährten Mischung gesellt sich aber jetzt die Erfahrung, das Selbstbewusstsein des Erfolgs und die Gewissheit, wie die Songs live auf die Zuhörer wirken. Und natürlich haben Oh Wonder so richtig Gefallen an den Live-Auftritten gefunden und kommen im November zu uns auf Tour.

 

 

Frontm3n am 16.11. im Haus der Springmaus (BN-Endenich)

Peter Howarth (The Hollies), Mick Wilson (10cc) u. Pete Lincoln (The Sweet) gemeinsam auf Tour! Bereits in den 90ern lernten sich die 3 Ausnahmemusiker in der Band von Sir Cliff Richard kennen, bevor jeder einzelne eine bemerkenswerte Karriere startete.

Als Lead-Sänger ihrer jetzigen Bands, den Hollies (Peter Howarth), 10cc (Mick Wilson) oder von The Sweet (Pete Lincoln) sind sie immer noch auf der ganzen Welt unterwegs. „Frontm3n“ präsentieren Songs die jeder kennt und jeder liebt.

 

Anathema am 16.11. in der Live Music Hall (Köln)

Nach den gefeierten Alben „Weather Systems“ (2012) und „Distant Satellites“ (2014) melden sich Anathema nun mit ihrem elften Studiowerk „The Optimist“ zurück und kommen auf ihrer Tour am 16. November auch nach Köln in die Live Music Hall.

 

 

Rise Against am 17.11. in der Mitsubishi Electric Halle (Düsseldorf)

Erst vor zwei Wochen waren die Jungs um Frontmann Tim McIlrath in Europa um ihr lang erwartetes, achtes Studio-Album „Wolves“ bei exklusiven Club-Shows in Berlin und London live vorzustellen und schon folgt die nächste gute Nachricht: Rise Against kommen im Rahmen ihrer Europa-Tournee im November erneut nach Deutschland.

Bereits jetzt als special guest bestätigt: Sleeping With Sirens aus Orlando, Florida und Pears aus New Orleans, Louisiana.

 

 

Selig am 17.11. in der Live Music Hall (Köln)

Nachdem sie zuletzt im Mai 2015 auf Tour waren, melden sich Selig zwei Jahre später mit der Ankündigung ihres siebten Studioalbums „Kashmir Karma“ und der dazugehörigen Tour im Herbst 2017 zurück. Für die Aufnahmen zu ihrem neuen Album hat sich die Band in die Abgeschiedenheit der schwedischen Westküste zurückgezogen. Inspiriert von der Natur und dem aufgewühlten Weltverhalten vertonten sie dort Bilderwelten, Momentaufnahmen und Traumsequenzen.

Sie besonnen sich auf ihre spirituellen und organischen Wurzeln und lassen diese auch in den Albumtitel einfließen. „Kashmir Karma“ steht für ein Miteinander, das wie der Flügel eines Schutzengels über den Aufnahmen schwebt. Wer Selig kennt, wird sich an eben diese Wurzeln erinnern und die Verbindung zum Album „Hier“ feststellen können. Der Kreis schließt sich. Auch Live werden Selig sich zu ihren Ursprüngen bekennen und bei ihren Konzerten im November und Dezember auf Songs aus über 20 Jahren Bandgeschichte zurückgreifen.

 

 

Bry am 18.11. im Luxor (Köln)

Mit seinem zutiefst britischen Indie-Pop, seiner eindrücklichen Stimme und dem untrüglichen Gespür für die perfekte, zeitlose Melodie setzt Bry sich sofort in allen Gehörgängen fest. Das ist natürlich nicht unentdeckt geblieben: Jonny Quinn, Drummer von Snow Patrol, holte ihn auf das bandeigene Label Polar Patrol.

Im Frühjahr war Bry auf der Europatournee der Jungstars von Twenty One Pilots im Vorprogramm dabei – und ist auch dem einen oder anderen bei uns mehr als positiv aufgefallen. Gleichzeitig erschien seine selbstbetitelte Debütplatte, produziert von Greg Wells, der auch schon mit Katy Perry, Mika und eben den Twenty One Pilots gearbeitet hat. Im April spielte Bry bereits eine ausverkaufte Show im Luxor – im November kommt der irische Singer/Songwriter nun erneut nach Köln.

 

 

OK Kid am 18.11. im E-Werk (Köln)

Mit ihrem Album „Zwei“ haben OK Kid gezeigt, wie großartig sich Selbstvertrauen, Zeitlosigkeit, Wagemut, Detailverliebtheit, Pop, Zukunftsmusik und Wucht verbinden lassen.

Die Frage nach dem Genre? Irrelevant. Widersprüche: abgelehnt. Man darf sicher sein, dass die drei (!) Wahl-Kölner/Exil-Giessener ihren eingeschlagenen Weg zwischen den Stühlen weiter verfolgen werden.

 

 

 

Monsters of Liedermaching am 18.11. in der Live Music Hall (Köln)

Monsters of Liedermaching, das fidele Querkopfsextett, ist auch 2017 wieder unterwegs, um ausgelassene Ballnächte zu feiern. Wundervolle Lieder zum Mitsingen und Dahinschmelzen, Sitzpogodance und sinnlichem Brain-Twerking. Freude, Spaß und Rührung: die Monsters spielen auf und die Emotionspalette explodiert. Monströse Klassiker wechseln mit neuesten Perlen, da ist Musik in der Luft und die Augen werden glücksbeseelt leuchten.

Elegant balancieren die Herren zwischen banal und Ballade, kreieren ihre eigene Version von Punk und bezaubern die werte Hörerschaft mit einer Themenvielfalt, die seinesgleichen sucht. Sie besingen die Liebe, Cola-Korn und Türen, womit aber ihr Kosmos keineswegs ausgeschöpft wäre. Im Gegenteil: Da ist immer Platz für überraschende Neuigkeiten. Ist halt sehr gut, das bleibt Fakt.

 

 

Milky Chance am 21.11. im Palladium (Köln)

Es war ein hessisches Märchen: Die Geschichte, wie aus Milky Chance, dem Do-it-Yourself-Projekt zweier Kassler Abiturienten, Stück für Stück ein globales Pop-Phänomen wurde, ist nicht nur für den deutschen Pop beispiellos. Monatelang tourten Rehbein und Dausch durch die USA, standen auf Festivalbühnen in Australien und Südafrika, sie spielten in der legendären Freilichtbühne Red Rocks oder auf der Hauptbühne des Coachella Festivals, waren bei Late-Night-Talker Jimmy Kimmel zu Gast, wurden daheim mit einem „Echo“ ausgezeichnet und mit Gold für ihr Album-Debüt „Sadnecessary“.

Nicht nur in Deutschland, sondern auch in Ländern wie Kanada, Australien und Frankreich. Das zweite Album "Blossom" erschien erst vor wenigen Wochen höchst erfolgreich und mit diesem im Gepäck geht es kommenden Herbst auf große „The Blossom Tour 2017“.

 

Nick Murphy fka Chet Faker am 23.11. in der Live Music Hall (Köln)

Mit 28 Jahren hat der australische Künstler Nick Murphy fka Chet Faker schon einiges erreicht. 2012 veröffentlichte er seine erste EP „Thinking in Textures“, damals noch unter den Namen Chet Faker. 2014 folgte dann sein selbstproduziertes Debütalbum "Built on Glass“, welches Chet Faker an die Spitze der Charts beförderte. Es folgten fast ausschließlich ausverkaufte Shows auf allen fünf Kontinenten und Auftritte bei namenhaften Festivals wie dem Coachella, Lollapalooza, Glastonbury oder Primavera. Chet Faker war für Murphy allerdings schon immer nur ein temporäres Projekt, weswegen er sich im Jahr 2016 dazu entschied den Namen Chet Faker abzulegen und fortan unter seinem bürgerlichen Namen Musik zu veröffentlichen.

Kurz darauf präsentierte Murphy seinen Fans bereits die ersten Songs „Fear Less“ und „Stop Me (Stop You)“, eine achtminütige Hymne, die die musikalische Weiterentwicklung Murphys nochmals unterstreicht. Im Mai veröffentlichte Nick Murphy nun aus heiterem Himmel seine EP "Missing Link“. Bis auf den Song „Your Time (prod. Kaytranada)“ wurden natürlich alle Songs wieder ausschließlich von Nick Murphy selbst produziert.

 

 

London Grammar am 25.11. im Palladium (Köln)

Mit Reminiszenzen an die frühe TripHop-Ära, verspielten Synthies und Hannah Reids Stimme, die sich durch das mal dichte, mal zarte Klanggewebe Bahn bricht, ließ sich schon früh behaupten, dass diese Band noch eine lukrative Karriere vor sich hatte. In 2013 legten London Grammar mit ihrem Debütalbum If You Wait den vorhergesagten, rasanten Aufstieg hin. Das Album wurde international fast unglaubliche zwei Millionen Mal verkauft, gewann den prestigeträchtigen Novello Award für den Titel ‘Strong’ sowie zwei AIM Independent Music Awards in den Kategorien „Independent Breakthrough of The Year“ und „PPL Award For Most Played New Independent Act“. Am 9. Juni veröffentlichte das Trio nun ihr zweites Album Truth Is A Beautiful Thing.

Genau wie bei ihrem Debütalbum If You Wait, wurden die Songs wieder fast ausschließlich von Hannah, Dan und Dot geschrieben, die dabei ihre Erlebnisse aus den vergangenen 30 gemeinsamen Monaten verarbeiten. Das Trio arbeitete mit Größen wie dem Oskar-prämierten Produzenten Paul Epworth (Florence & The Machine, Bloc Party), dem Mercury-Nominierten Jon Hopkins (Brian Eno, King Creosote) und dem in LA lebenden Greg Kurstin (Sia, Beck) sowie Tim Bran und Roy Kerr, die auch schon an ihrem Debüt If You Wait mitarbeiteten.

 

 

Billy Bragg am 27.11. im Gloria (Köln)

Seit über 30 Jahren ist Billy Bragg das musikalisch-politische Gewissen Großbritanniens – wenn er nicht gerade überwältigend schöne und traurige Liebeslieder schreibt oder zusammen mit Wilco das Erbe Woodie Guthries neu vertont oder, wie zuletzt mit Joe Henry, per Zug durch die USA reist und dabei ein Country-Album aufnimmt.

Aber jetzt, wo der Populismus überall seine Köpfe reckt, antwortet Bragg so deutlich, wie man es von ihm gewohnt ist. Im November geht Billy Bragg solo, mit seinen Gitarren, deutlichen Worten und seinen großartigen Songs auf Tour, welche ihn auch ins Kölner Gloria Theater führt.

 

 

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